Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 12.03.2010:
Schwerpunkte der Delegiertenversammlung des Evangelischen Jugendwerks Göppingen waren die Wahl des neuen Bezirksarbeitskreises und die bevorstehende Großveranstaltung "Jesus House".
Mehr als 75 Teilnehmer trafen sich im evangelischen Gemeindehaus in Schlat zur Delegiertenversammlung des Evangelischen Jugendwerks Bezirk Göppingen. Berichte lieferten Rainer Hasert für den Posaunenchor, der Vorsitzende Jens-Uwe Veil und Rechner Frank Thoma.
Eines der beiden Schwerpunktthemen des Abends wurde von Bezirksjugendreferent Bernd Pfalzer eingebracht. Dabei ging es um "Jesus House", ein Jugendevangelisationsprojekt, das 2010/2011 auch im Bezirk Göppingen angeboten wird. "Jesus House" wird per Satellit an viele verschiedene Orten übertragen - und das sogar europaweit. Diese zentrale Veranstaltung wird vom 30. März bis 2. April stattfinden und aus der Porsche-Arena Stuttgart auch nach Göppingen übertragen werden. Veranstalter ist das Evangelische Jugendwerk im Bezirk Göppingen. Darüber hinaus werden von September bis November erstmals zusätzliche Jugendwochen angeboten, das so genannte "Jesus House lokal". Es haben sich auch einige Orte gemeldet, die diese Aktion mittragen möchten.
Das zweite Schwerpunktthema des Abends referierte Volker Landskron, Vorsitzender des Kreisjugendrings Göppingen, der besonders auf die neuen Förderrichtlinien für die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis hinwies, die auch der evangelischen Jugendarbeit zugute kommen.
Bei der Wahl des Vorstandes gab es keine Veränderungen, wohl aber bei der Wahl des Bezirksarbeitskreises. Der Bezirksarbeitskreis wird alle drei Jahre neu gewählt und ist das führende Gremium der Evangelischen Jugendarbeit im Bezirk Göppingen. Verabschiedet aus diesem Gremium wurden Ute Maurer, Katrin Hettich, Rainer Hasert und Hartmut Klement. Neu gewählt wurden Anita Hägenläuer (Roßwälden), Linda Koslowski (Bünzwangen), Janina Söll (Diegelsberg) und Martin Grenz (Sparwiesen).
Es folgten die Berichte der Bezirksjugendreferenten, die sich ebenfalls alle drei sehr positiv über die Ergebnisse ihrer Arbeitsbereiche im Jahr 2009 zeigten. Es schloss sich der Jahresbericht der jugendwerkseigenen Stiftung an, die sich auch weiterhin zum Ziel setzt, ihren Bekanntheitsgrad voranzutreiben. Beendet wurde der Abend mit dem Bericht von Gottlob Braun, dem Vorsitzenden des Freundeskreises. Info
Das Evangelische Jugendwerk Bezirk Göppingen unterstützt und fördert die Jugendarbeit in den 36 Kirchengemeinden des Kirchenbezirks Göppingen, zu denen etwa 120 Kinder- und Jugendgruppen zählen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 09.03.2010:
Alkohol ist in dieser Gesellschaft normal - für junge Leute deshalb eine niedrige Hemmschwelle, auch Alkohol zu trinken. Für 112 Kinder und Jugendliche endete das im vergangenen Jahr in der Klinik.
Jugendliche und exzessiver Alkoholkonsum sind auch im Kreis Göppingen ein Thema. Immerhin 112 Jugendliche mussten im vergangenen Jahr nach Alkoholmissbrauch oder gar Koma-Saufen in die Klinik eingeliefert werden - immerhin gut zehn Prozent mehr, als noch 2008. Diese Zahlen nannte gestern im Jugendhilfeausschuss Uschi Saur vom Kreisjugendamt, zuständig auch für Suchtvorbeugung. Alkohol zu trinken, so sagte sie, werde in unserer Gesellschaft als normal erachtet. Kritisch sei die Situation bei 15- und 16-Jährigen. Dass aber auch 40 Prozent der 12- bis 15-Jährigen noch nie Alkohol getrunken hätten, hob sie aus diesem Grund hervor: "Ich möchte nicht, dass die Jugendlichen stigmatisiert werden."
Im Kreis Göppingen gibt es schon seit Jahren verschiedene Angebote der universellen Prävention. Uschi Saur: "Prävention muss sich an alle richten, weil alle Jugendlichen mit Alkohol konfrontiert sind." Beispiele, die von der Fachfrau des Kreisjugendamts genannt werden, sind etwa die Unterrichtseinheit "Alltagssüchte" an Schulen, das Projekt "Mädchen SUCHT Junge", Fortbildungen für Suchtpräventionslehrer an Schulen.
Daneben werden für spezielle Gruppen besondere Projekte angeboten - die so genannte selektive Prävention. Ein besonderes Beispiel davon ist das "Peer"-Projekt an Fahrschulen. Da manche Kinder und Jugendliche "sehr riskant" Alkohol konsumieren, wurden für diese spezielle Zielgruppe Angebote der indizierten Suchtprävention initiiert: Die dreitägige Fortbildung "Motivierende Gesprächsführung - MOVE" sowie das Projekt "HaLT - Hart am Limit.
Auch ein Angebot an Vereine gibt es im Kreis Göppingen in Kooperation mit dem Kreisjugendring: Diese Fortbildung und Information steht unter dem Titel "Alkohol und andere Drogen - wie gehen wir im Verein damit um?" und soll Verantwortliche in Vereinen sensibilisieren für das Thema Alkohol- und Drogenmissbrauch.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 25.01.2010:
Über 60 Rückmeldungen von unterschiedlichen Kindergärten, Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, sowie Kinder - und Jugendhäusern aus dem Landkreis sind in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings eingegangen. Von Februar bis April werden die Mitarbeiter Chris Cuthbertson und Özlem Soytekin somit über 2000 Kinder mit der Aktion erreichen. Eine acht Meter lange Rollenrutsche, ein Riesen- Vier-Gewinnt, verschiedene Fahrzeuge, ein Riesenmikado, zahlreiche Abenteuerspiele, und anderes stehen im Mittelpunkt. Der Erste Einsatz des Spielmobils wird am 2. Februar in der Grundschule Aufhausen stattfinden.
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 23.01.2010:
Über 60 Rückmeldungen von unterschiedlichen Kindergärten, Kindertageseinrichtungen, Grundschulen sowie Kinder- und Jugendhäusern aus dem gesamten Landkreis Göppingen sind in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings eingegangen. Von Februar bis April 2010 werden die Mitarbeiter Chris Cuthbertson und Özlem Soytekin somit über 2000 Kinder mit der Aktion erreichen. Eine acht Meter lange Rollenrutsche, ein Riesen- Vier-Gewinnt, verschiedene Fahrzeuge, ein Riesenmikado, zahlreiche Abenteuerspiele, und anderes stehen im Mittelpunkt. Der erste Einsatz des Spielmobils wird am 2. Februar in der Grundschule Aufhausen stattfinden.
Aktuelle Informationen unter www.spielmobil.kjr.org
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 08.01.2010:
Der Kreisjugendring (KJR) wird sich dieses Jahr zusammen mit seinen Verbänden intensiv um das Thema "Jugendliche und Alkohol" kümmern. Das kündigte der KJR-Vorsitzende Volker Landskron gestern an.
Der Fall der 13-jährigen Schülerin, die in der Nacht zum Dienstag mit zwei Promille und völlig unterkühlt auf einem Feld in Faurndau gefunden wurde, hat das Thema Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen erneut in den Blickpunkt gerückt. Dem Mädchen, das von einer privaten Party gekommen war und beinahe erfroren wäre, geht es inzwischen wieder besser. Doch Kommunen, Polizei und Jugendhilfeorganisation wissen: Das so genannte Komasaufen ist ein grundsätzliches Problem. "Wie wichtig und dringend das Thema Jugendliche und Alkohol ist, macht nicht erst der Fall der 13-Jährigen deutlich. Schon bei unserer Delegiertenversammlung im Herbst wurde uns von merkwürdigen Vorkommnissen zum Beispiel in Sportvereinen berichtet", sagt der Vorsitzende des Kreisjugendrings (KJR), Volker Landskron.
Der Dachverband der Jugendorganisationen im Kreis habe dies zum Anlass genommen, sich mit der Suchtberaterin des Landkreises zu treffen, um einen Weg zu finden, wie man das Thema angehen könne.
"Wichtig ist, dass jeder Verein der mit macht, eine eigene Haltung zum Thema Alkohol und Drogen entwickelt, sich damit auseinander setzt und für sich auch Maßnahmen entwickelt", meint auch der Geschäftsführer des Kreisjugendrings, Thomas Franz. "Wir wollen keinen einmaligen Aktionsabend", ergänzt Landskron, "eine Podiumsdiskussion löst keine Probleme, sie stellt sie nur kurz ins Rampenlicht". Bei der Aktion des KJR gehe es vielmehr "um ein Bewusstmachen". Jeder Verein müsse für sich herausfinden, ob und wie er mit dem Thema in Verbindung gebracht werden wolle. Landskron: "Wir sind diejenigen, die Kontakt zu den Jugendlichen haben, wir bieten Raum und Gelegenheit für alle Jugendthemen".
Der KJR ist mit dem Arbeitskreis Suchtprävention dabei, ein Konzept zu entwickeln, wie jeder Jugendverband oder offene Treff sich mit dem Thema Drogen auseinander setzen kann. Ziel ist es nach Landskron, aus dem gesellschaftlich akzeptierten Alkohol "keinen Teufel zu machen". Es müsse aber klar werden, "dass der Spaß irgendwann vorbei ist".
Nach wie vor ist nach Angaben der Polizei unklar, ob der 16-Jährige, der das Mädchen auf dem freien Feld bei der Opelstraße in Faurndau gegen zwei Uhr morgens gefunden hatte, selbst von der Party gekommen war und die 13-Jährige womöglich gesucht hatte. Auch wer der Gastgeber war und wo sich die Eltern aufhielten, ist nicht bekannt.
Die 13-Jährige hatte nach Ermittlungen der Polizei so genannte Alcopops konsumiert. Dabei handelt es sich um ein Mixgetränk, das auf der Basis von Limonade hergestellt wird und daher süß schmeckt. Der Alkoholgehalt pro Flasche entspricht jedoch zwei Schnäpsen. Alcopops dürfen an Jugendliche unter 18 nicht abgegeben werden. In letzter Zeit waren die Mixgetränke wegen des - politisch gewollten - hohen Preises etwas aus der Mode gekommen, die Jugendlichen stiegen auf reinen Alkohol wie zum Beispiel Wodka um.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 18.12.2009:
Von Februar bis April 2010 wird es wieder eine Spielmobilaktion des Kreisjugendrings (KJR) Göppingen geben.
Zwei Mitarbeiter wollen mit dem Spielmobil im gesamten Kreisgebiet viele Schulen, Kindergärten, Jugendhäuser, Horte, Jugendhilfeeinrichtungen und Familientreffs besuchen.
Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen alternative Spielmöglichkeiten aufzuzeigen, Neues zu erfahren und zu erlernen, sowie die Kreativität, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeit zu fördern.
Zum Abschluss des Projektes wird das "Spielideenbuch" des Kreisjugendrings neu gestaltet, in dem alle Ideen der Kinder und Jugendlichen gesammelt werden und welches dann auf der KJR-Homepage sowie in gedruckter Form veröffentlicht wird. Hierbei wird es auch einen Schwerpunkt auf Spielideen von Kindern mit Migrationshintergrund geben.
"Wir erhoffen uns viel positive Rückmeldung und zahlreiche Anmeldungen. Das Projekt soll den Kindern und Jugendlichen eine Abwechslung im Alltag bieten und die Möglichkeit geben, viele neue Erfahrungen zu sammeln - wir freuen uns jetzt schon auf die gemeinsame Zeit", berichten Chris Cuthbertson und Özlem Soytekin, die zuständigen Mitarbeiter des Kreisjugendringes. Bei Fragen oder Anmeldungen für das Spielmobil kann man sich auch direkt an den Kreisjugendring Göppingen wenden.
Kreis Göppingen. "Mitmachen Ehrensache" lautet der Titel der jährlichen landesweiten Aktion, bei der gestern wieder Jugendliche für den guten Zweck jobbten.
Wie bereits im letzten Jahr, setzten sich am gestrigen landesweiten Aktionstag "Mitmachen Ehrensache" erneut zahlreiche Jugendliche im Kreis Göppingen für den guten Zweck ein. Träger der Aktion, bei der die Jugendlichen in unterschiedlichen Unternehmen einen Tag lang mitarbeiten und das verdiente Geld für jeweils regional ausgewählte Projekte - meist aus dem Bereich der Jugendarbeit - spenden, ist die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft und die Jugendstiftung Baden-Württemberg.
Im Landkreis koordiniert das Aktionsbüro des Kreisjugendrings Göppingen unter der Leitung von Thomas Franz die verschiedenen Einsätze. Prominente Unterstützung gab es wie schon im vergangenen Jahr von Profi-Boxer Firat Arslan. Gemeinsam mit dem Kreisjugendring-Team besuchte er gestern insgesamt fünf Stationen im Kreisgebiet, bei denen Jugendliche Arbeitsluft schnupperten.
Mit Zuschauen allein war es allerdings nicht getan: Erste Anlaufstellen war am Morgen die Entsorgung- und Transport GmbH (ETG) in Holzheim. Für zwei Stunden tauschten Firat Arslan und sein Krafttrainer Ted Lackner ihre Straßenkleidung in die neongelbe Berufskleidung des Entsorgertrupps und schwangen sich auf die Trittbretter des Müllwagens, um mit Profi Karl Brenner Mülltonnen in Heiningen zu leeren. Der freute sich über die Unterstützung. "Ich arbeite schon seit 30 Jahren bei der ETG, da kennt man nach und nach seine Kundschaft", schmunzelt Brenner, als er beim Leeren einer Mülltonne freundlich von deren Besitzer gegrüßt wird.
"Auch für solche Jobs darf man sich nicht zu schade sein, schließlich ist die Aktion ja auch für den guten Zweck", betont Arslan, der zügig eine volle Mülltonne nach der anderen leert. "Das ist ein echt harter Job", zollt er den Profi-Entsorgern Respekt. Schließlich seien diese bei jedem Wetter im Einsatz, "egal ob es nun in Strömen regnet oder schneit". Für die Jugendlichen will Arslan mit seiner tatkräftigen Mitarbeit Vorbild sein. Gerade für die jungen Leute selbst habe die Aktion - neben dem sozialen Aspekt - viele Vorteile, ist sich Thomas Franz sicher. "Während ihres Arbeitstags können sie erste Kontakte zum Betrieb knüpfen. Das hilft eventuell bei der späteren Jobwahl, außerdem bleibt man auch den jeweiligen Vorgesetzten im Gedächtnis, was hilfreich sein kann", so Franz.
Gestern Vormittag waren bereits 100 bestätigte Arbeitsverträge in der Leitstelle eingegangen, die die teilnehmenden Jugendlichen für den Projekttag benötigen. Für diesen einen Tag werden sie von der Schule freigestellt. Laut Jugendarbeitsschutzgesetz darf man ab 13 Jahren zwei Stunden mit einer leichten Tätigkeit beschäftigt werden, ab 15 Jahren für acht Stunden. Innerhalb von 14 Tagen sollte der erarbeitete Lohn - der Mindestbetrag pro Stunde beträgt fünf Euro - auf das Aktionskonto eingezahlt werden.
Auch im kommenden Jahr soll das Projekt weitergeführt werden, so Franz.
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 05.12.2009:
Geislingen / Kreis Göppingen. "Mitmachen Ehrensache" hieß es am Freitag erneut im Rahmen der landesweiten Ehrenamtsaktion auch für viele Jugendliche im Kreis Göppingen. Sie jobbten für einen guten Zweck - einige Beispiele.
Am landesweiten Aktionstag "Mitmachen Ehrensache" setzten sich erneut zahlreiche Jugendliche im Kreis Göppingen für den guten Zweck ein. Sie arbeiteten am Freitag in unterschiedlichen Unternehmen einen Tag lang mit und spendeten das verdiente Geld für gemeinnützige Projekte. Im Kreis Göppingen koordinierte der Kreisjugendring die Einsätze. Prominente Unterstützung gab es wie im vergangenen Jahr von Profi-Boxer Firat Arslan. Mit dem Kreisjugendring-Team besuchte er am Freitag fünf Einsatzstellen, an denen Jugendliche Arbeitsluft schnupperten.
Mit Zuschauen allein war es nicht getan: Erste Anlaufstelle war am Morgen die Entsorgung- und Transport GmbH (ETG) in Holzheim. Für zwei Stunden tauschten dort Firat Arslan und sein Krafttrainer Ted Lackner selbst ihre Straßenkleidung gegen die neongelbe Berufskleidung des Entsorgertrupps und schwangen sich auf die Trittbretter des Müllwagens, um mit Profi Karl Brenner Mülltonnen in Heiningen zu leeren.
Für die Jugendlichen will Arslan mit seiner Mitarbeit Vorbild sein. Er findet es wichtig, dass Jugendliche Ziele haben und sich für diese Ziele einsetzen, sei es im sportlichen Bereich oder wie am Tag des Ehrenamtes für einen guten Zweck.
Gerade für die jungen Leute selbst habe die Aktion neben dem sozialen Aspekt viele Vorteile, ist sich Thomas Franz vom Kreisjugendring sicher. "Während ihres Arbeitstags können sie erste Kontakte zum Betrieb knüpfen. Das hilft eventuell bei der späteren Jobwahl, außerdem bleibt man auch den jeweiligen Vorgesetzten im Gedächtnis, was hilfreich sein kann."
Am Freitagvormittag waren bereits hundert bestätigte Arbeitsverträge in der Leitstelle eingegangen, die die teilnehmenden Jugendlichen für den Projekttag benötigen. Für diesen einen Tag werden sie von der Schule freigestellt. Der Stundenlohn an die Freiwilligen muss mindestens fünf Euro betragen, ihr Lohn wird gleich auf ein Aktionskonto überwiesen.
Das gilt auch für vier Schüler: Jasmin Keiper, Benita Thierer, Moritz Streb und Roberto Elia, die beim Geislinger Albwerk arbeiteten. Sie wollen mit ihrem Einsatz den Stadtjugendring unterstützen, der einen neuen Toilettenwagen anschaffen will. Arslan besuchte auch sie und packte auch dort selbst an. Im Albwerk, wo die Aktion bereits seit sechs Jahren gefördert wird, unterstützten die vier Ehrenamtlichen die Auszubildenden des Albwerks bei ihren Vorbereitungen für den Geislinger Weihnachtsmarkt tatkräftig. Katrin Konold, im Albwerk für die kaufmännische Ausbildung zuständig, betont: "Die Forderung von Schlüsselqualifikationen ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer täglichen Ausbildungsarbeit. Deshalb ist es für uns keine Frage, Jugendlichen Möglichkeiten zu bieten, sich ehrenamtlich einzubringen."
Auch die Schülervertretung der Emil-von-Behring-Schule machte sich für "Mitmachen Ehrensache" stark. Sie warben dafür in den Klassen. Auch die Lehrer unterstützen die Aktion nach Kräften und verschoben zum Beispiel angesetzte Klassenarbeiten. An der Emil-von-Behring-Schule beteiligten sich schließlich 70 Schüler.
Bereits im Vorfeld hatte eine Klasse (2BFEG1) mit ihrer Lehrerin Monika Deres-Schenkyr einen Weihnachtsbasar im Schulgebäude veranstaltet. Es war bereits der zehnte, den Schüler organisierten. Vom Erlös überweisen sie 100 Euro an die Aktion "Mitmachen Ehrensache".
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 23.11.2009:
Bei der Vielzahl der Angebote will Bahnfahren gelernt sein. Der Bahnfan, der auch schon reisetechnisch die GZ-Ausflüge betreute, Korbinian Fleischer aus Reichenbach, hat uns ein paar Tipps verraten.
An die 50 000 Kilometer jährlich fährt Korbinian Fleischer Zug. Der Reichenbacher ist ein bekennender Eisenbahnfan und -kenner. Der gelernte Verlagskaufmann schreibt regelmäßig für die Fachpresse wie "Bahn-Report" und "Eisenbahn Journal". Zudem ist er bei den Schienenbusfreunden "Ulm e.V." aktiv, die durch den "Ulmer Spatz" bekannt sind.
Der 28-Jährige kennt offenbar jede Bahnstrecke und jedes Angebot der Bahn. Sein Rat ist oft gefragt, wenn es darum geht, größere Ausflüge wie Klassenfahrten zu organisieren. Auch bei den populären GZ-Ausflügen mit dem Zug obliegt dem Bahnfan seit Jahren die Reiseplanung. Mit vielen Tipps und Tricks lässt der junge Student der Betriebswirtschaft manch einen Schaffner im Zug staunen.
"Viele Angebote kennen nicht mal die Bahnmitarbeiter", bemerkt der Reichenbacher schmunzelnd. So etwa das "Ferrero-Ticket". Hier heißt es, zwei Packungen Milchschnitten kaufen und fünf Punkte sammeln. Diese werden auf einen Coupon geklebt und an die Firma gesendet. Von dort bekommt der Reiselustige einen Freifahrschein zugeschickt. "Eine Person fährt bei diesem Angebot umsonst, unter der Bedingung, dass die zweite Person eine reguläre Fernverkehrskarte mit IC-Nutzung hat. Es gilt auch für die 1. Klasse", erklärt Fleischer. Dieses Angebot sei auch mit zum Beispiel "Dauer-Spezial" kombinierbar. Etwa zwei Wochen dauert es, bis das Freiticket kommt. Der 28-Jährige hat es bereits selbst ausprobiert. Sein Fazit: "Es klappt wunderbar, auch wenn die Schaffner ein wenig überrascht gucken."
Bekannter sind die Angebote wie das "Schöne-Wochenende-Ticket". Hier kann man an einem Samstag oder Sonntag in Nahverkehrszügen Deutschland "erfahren". Für fünf Personen reicht ein Ticket. Beliebt sind auch die Länder-Tickets, wie das "Baden-Württemberg-Ticket", das jeden Tag von 9 bis 3 Uhr gilt, am Wochenende und an Feiertagen sogar ohne diese Zeiteinschränkung. "Mit diesem Ticket kann man sogar bis nach Basel fahren", versicherte Fleischer. Das benachbarte Bundesland Bayern hat ebenso so ein Ticket, das bereits ab Ulm gilt und bis nach Salzburg reicht. Auch hier haben fünf Personen eine Fahrkarte, für Einzelreisende gibt es das günstigere Singleticket.
Bis Ende Januar dauert noch die Aktion "Quer-durchs-Land-Ticket". Hier kann man jeden Tag mit Nahverkehrszügen quer durch Deutschland fahren; für eine Person kostet es 34 Euro, jede weitere zahlt nur noch fünf Euro. Der 28-Jährige empfiehlt auch regelmäßig bei den Discountern zu schauen: Sie hätten oft vor Weihnachten Aktionen bezüglich Bahnfahrkarten. Als interessant sieht der Bahnexperte die Dauerspezialangebote für das Inland. Es gebe diese auch für Europa, das Kontingent sei aber sehr begrenzt. "Die sind praktisch kaum zu kriegen", weiß der Reichenbacher.
Deswegen empfiehlt er für die Reisen in Europa InterRail. Was früher altersbegrenzt war, ist jetzt für jedermann aus der EU offen: Einland- oder Mehrlandpass für drei, sechs oder neun Tage, ohne Zugbindung, zu einem festen Preis, der je nach Land variiert. Und es gibt auch noch ein Schmankerl: Wenn man das Ticket gekauft, aber nicht benutzt hat, kann es zurückgegeben werden, die Kosten werden ohne Stornogebühr erstattet, wie Fleischer versichert.
Der Bahnfan weiß viele lustige und interessante Geschichten rund ums Zugfahren zu erzählen. Schaffner heißen bei der Deutschen Bahn "KiN": Kundenbetreuer im Nahverkehr. Hunde brauchen eine eigene Fahrkarte, wenn sie nicht im Korb transportiert werden, und beim Fahrradausladen soll immer eine Person in der Tür stehen, sonst gehen die Türen zu und der Zug fährt weg.
Im Dezember erscheint ein neues Kursbuch mit allen möglichen Zugverbindungen. Das Buch ist für einen kleinen Obolus nur hier im Ländle und in Bayern zu kaufen, andere Bundesländer haben es nicht. Fleischer appelliert an die Passagiere, auch ihre neuen Fahrgastrechte zu nutzen, die es bei der Zugverspätung gibt. Und auch das erhöhte Beförderungsentgelt beim Schaffner nicht in bar zu zahlen, wenn man wegen eines kaputten Automaten ohne Fahrkarte fahren muss. "Lieber das Geld überweisen, es kann sein, dass bis dahin der defekte Automat bemerkt wurde und Sie nichts zahlen müssen."
Info
Am morgigen Dienstag verrät Korbinian Fleischer weitere Tricks und aktuelle News rund ums Bahnfahren. Sein Vortrag beginnt um 19 Uhr beim Kreisjugendring (im ehemaligen Geislinger Schlachthof). Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter Telefon: (07334) 44 81.
Artikel aus der Geislinger Zeitung vom 12.11.2009 und aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 13.11.2009:
Vor 20 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Um Kinderrechte geht es bei einem Fachtag am 19. November in Sankt Maria.
"Kinderrechte sind Menschenrechte" heißt ein Fachtag, der am 19. November im Gemeindehaus von Sankt Maria in Geislingen Erzieher, Lehrer und andere Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit stattfindet. "Wir wollen keine dicken Ordner am Ende des Tages, sondern konkrete Ansatzpunkte, mit denen die Teilnehmer dann arbeiten können", erklärt Michael Buck, Regionalleiter der Caritas Fils-Neckar-Alb, das Ziel dieser fünf intensiven Stunden. Gemeinsam mit seiner Kollegin Petra Krieg hat er acht weitere, vorwiegend katholische Träger mit ins Boot geholt und dieses Seminar organisiert.
Anlass für eine solche Tagung ist das 20-jährige Bestehen der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Welche der für Kinder festgelegten Rechte wurden im Landkreis Göppingen in die Praxis umgesetzt? Wo gibt es weitere Möglichkeiten oder andere Ansätze der Verwirklichung dieser hehren Ziele? Solche Fragen soll der Fachtag beantworten und neue Impulse setzen.
Dazu haben die Organisatoren kompetente Experten eingeladen. Diese sollen in fünf Workshops eine große Bandbreite aktueller Themen im Bereich Kinder und Jugend behandeln und in der anschließenden Abschlusskonferenz konkrete Ergebnisse vorweisen. Über 80 Interessierte haben sich bereits zum Fachtag angemeldet, einige Plätze sind noch frei.
Einer der Referenten ist Dr. Manfred Liebel, Professor an der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik an der Freien Universität in Berlin. Der Fachmann wird zu Beginn der Tagung einen Vortrag unter dem Titel "Kinderrechte - Rechte der Kinder" halten und danach verdeutlichen, wie die Möglichkeiten von der Theorie ins Praktische in einem der Workshops umgesetzt werden können. Weitere Kursleiter sind Erzieher des Kinderhauses "Carlo Steeb" in Tübingen, Iris Horstmann von der Initiative "Habakuk", Georg Kolb als Sprecher der Arbeitsgruppe "Interkulturelle Elternarbeit" sowie der Professor für Sozialrecht in Heidenheim, Dr. Johannes Falterbaum.
Wie Michael Buck betont, soll mit den Workshops das "gesamte Spannungsfeld" in Bezug auf Kinder und Jugendliche verdeutlicht werden. Dabei würden auch "schwierige Themen" angesprochen, Diskussionen seien erwünscht. Den Veranstaltern des Fachtags ist es wichtig, dass jeder Teilnehmer Impulse für die eigene Praxis mitnehmen kann, aber auch, dass die Kinderrechtskonvention weiterhin politisch umgesetzt wird.
Info
Anmeldung und weitere Informationen bei Petra Krieg unter Telefon: (07161) 6 58 58-0 oder
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
per E-Mail.
Der Süßener Boxer Firat Arslan unterstützt Jugendprojekt
"Mitmachen Ehrensache", ein Projekt des Kreisjugendrings, wird auch dieses Jahr stattfinden. Jetzt trafen sich die so genannten "Botschafter" mit Sponsoren und Unterstützern. Dabei war auch Schirmherr Firat Arslan.
In die Geislinger Räume des Kreisjugendrings war auch der prominente Boxer Firat Arslan aus Süßen gekommen, der bereits im vergangenen Jahr die Schirmherrschaft übernommen hatte. Roberto Elia, ein Mitglied des Geislinger Jugendgemeinderats, gab einen kurzen Einblick in den Aufbau und den Ablauf des Projekts. Am 4. Dezember für "Mitarbeiten Ehrensache" in einem Betrieb zu arbeiten, ist für ihn selbstverständlich. Elia unterstützt das Projekt wie viele andere Jugendliche auch, indem sie auf den Lohn verzichten, den sie an diesem Tag verdienen würden. Das Geld kommt dann gemeinnützigen Vorhaben zu Gute, die vorher von einem Gremium festgelegt werden. Dadurch entsteht eine Art Kreislauf, da das von Jugendlichen erarbeitete Geld wieder in Projekte für Jugendliche einfließt, so Tanja Hoffmann vom Jugendamt. Sie erklärt, dass diese Art von sozialem Engagement den Jugendlichen nicht nur Einblicke in das Berufsleben gebe, sondern auch Chancen biete, um zu wachsen, zum Beispiel an der Frage: "Wie motiviere ich andere Jugendliche für dieses Projekt?"
Die "Botschafter" des Projekts wurden in einem Seminar in Bad Boll extra dafür geschult. Unterstützt wird "Mitmachen Ehrensache" auch von finanzstarken Partnern, beispielsweise dem AEW und von der Hohenstaufenstiftung. Neu ist in diesem Jahr ein Werbetrailer für das Projekt, der zusammen mit dem Radiosender "Das Ding" realisiert wurde.
Boxweltmeister Firat Arslan, zum zweiten Mal Schirmherr des Projekts, will die Jugendlichen unterstützen. Zusammen mit seinem Betreuer wird er am 4.
Dezember selbst anpacken. Zeit hierfür bietet sich ihm auch durch die viermonatige Trainingspause, zu der er durch einen Unfall gezwungen wurde.
Seinen nächsten Kampf hat er am 20. März nächsten Jahres. "Bleibt also noch genug Zeit für die gute Sache", sagt der 39-Jährige, der für das Projekt auf noch bessere Ergebnisse als im Vorjahr hofft.
Laut Roberto Elia ist dies gut möglich, da die Anzahl der Teilnehmer und die Erlöse in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Bei einer Beteiligung von 14 Schulen und 184 Schülern im vergangenen Jahr hofft Elia im kommenden Dezember auf mehr als 20 Schulen und 300 Schüler, die das Projekt "Mitmachen Ehrensache" unterstützen und mitwirken. Erreichen möchten die "Botschafter" das mit Pausenaktionen und Unterrichtsbesuchen an den Schulen. Engagieren kann sich jeder ab 13 Jahren, der einen eintägigen Praktikumsplatz zu einem Mindestlohn von fünf Euro pro Stunde bei einem Unternehmen findet.
Artikel aus der Geislinger Zeitung vom 31.10.2009:
Der Süßener Boxer Firat Arslan unterstützt erneut Jugendprojekt
"Mitmachen Ehrensache", ein Projekt des Kreisjugendrings, wird auch dieses Jahr stattfinden. Gestern trafen sich die sogenannten "Botschafter" mit Sponsoren und Unterstützern. Dabei war auch Schirmherr Firat Arslan.
In die Räume des Kreisjugendrings war gestern auch der prominente Boxer Firat Arslan aus Süßen gekommen, der bereits im letzten Jahr die Schirmherrschaft übernommen hatte. Roberto Elia, ein Mitglied des Geislinger Jugendgemeinderats, gab einen kurzen Einblick in den Aufbau und den Ablauf des Projekts. Am 4. Dezember für "Mitarbeiten Ehrensache" in einem Betrieb zu arbeiten ist für ihn selbstverständlich. Elia unterstützt das Projekt wie viele andere Jugendliche auch, indem sie auf den Lohn verzichten, den sie an diesem Tag verdienen würden. Das Geld kommt dann gemeinnützigen Vorhaben zu Gute, die im Vorhinein durch ein Gremium festgelegt werden. Dadurch entsteht eine Art Kreislauf, da das von Jugendlichen erarbeitete Geld wieder in Projekte für Jugendliche einfließt, so Tanja Hoffmann vom Jugendamt. Sie erklärt, dass diese Art von sozialem Engagement den Jugendlichen nicht nur Einblicke in das Berufsleben gebe, sondern auch Chancen biete, um zu wachsen, zum Beispiel an der Frage: "Wie motiviere ich andere Jugendliche für dieses Projekt?"
Die "Botschafter" des Projekts wurden in einem Seminar in Bad Boll extra dafür geschult. Unterstützt wird "Mitmachen Ehrensache" auch von finanzstarken Partnern, beispielsweise dem AEW und von der Hohenstaufenstiftung. Neu ist in diesem Jahr ein Werbetrailer für das Projekt, der zusammen mit dem Radiosender "Das Ding" realisiert wurde.
Boxweltmeister Firat Arslan, zum zweiten Mal Schirmherr des Projekts, will die Jugendlichen unterstützen. Zusammen mit seinem Betreuer wird er am 4.
Dezember selbst anpacken. Zeit hierfür bietet sich ihm auch durch die viermonatige Trainingspause, zu der er durch einen Unfall gezwungen wurde.
Seinen nächsten Kampf hat er am 20. März nächsten Jahres. "Bleibt also noch genug Zeit für die gute Sache", sagt der 39-Jährige, der für das Projekt auf noch bessere Ergebnisse als im Vorjahr hofft.
Laut Roberto Elia ist dies gut möglich, da die Anzahl der Teilnehmer und die Erlöse in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Bei einer Beteiligung von 14 Schulen und 184 Schülern im letzten Jahr hofft Elia im kommenden Dezember auf mehr als 20 Schulen und 300 Schüler, die das Projekt "Mitmachen Ehrensache" unterstützen und mitwirken. Erreichen möchten die "Botschafter" das mit Pausenaktionen und Unterrichtsbesuchen an den Schulen. Engagieren kann sich jeder ab 13 Jahren, der einen eintägigen Praktikumsplatz zu einem Mindestlohn von fünf Euro pro Stunde bei einem Unternehmen findet.
Artikel aus der Geislinger Zeitung vom 27.10.2009:
Kreisjugendring verleiht Preis - Vorstandswahl
Kreis Göppingen
Bei der Delegiertenversammlung des Göppinger Kreisjugendrings in den Räumen der Begegnungsstätte des Kreisvereins "Leben mit Behinderungen " in Süßen, wurde der vierte "Jugendarbeitsgrämmy" für das Jahr 2008 übergeben und darüber hinaus ein neuer Vorstand gewählt.
Die mit 250 Euro dotierte Auszeichnung ging dieses Mal an den Göppinger Kreisverein "Leben mit Behinderungen". Der Verein hatte vergangenes Jahr an Weihnachten ein gemeinsames Theaterprojekt mit der J.G.-Fischer-Schule veranstaltet. Das Stück unter dem Titel "Das Fest ohne Grenzen" wurde in Eigenregie geschrieben. Für die Kinder der Fischer-Schule wie auch für die Menschen mit Behinderung, die darin mitspielten, war das Projekt sehr erfolgreich. "Der Grämmy macht alle darauf aufmerksam, dass sich gute Entwicklungen in der Jugendarbeit lohnen und mit Anerkennung bedacht werden", heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisjugendrings.
Bei den Wahlen zum Vorstand bestätigten die Delegierten vier der bisherigen fünf Vorstandsmitglieder in ihrem Amt. Volker Landskron ist weiterhin Vorsitzender, Achim Kuhn und Martin Hägele üben auch künftig das Amt der Stellvertreter aus. Rudi Ebert bleibt Beisitzer. Neu im Amt der Beisitzerin ist hingegen die 21-jährige Pia Lang aus Hattenhofen.
Ein weiterer Punkt bei der Versammlung war die Zusammenarbeit zwischen den Jugendverbänden und der Schule. Die Delegierten verabschiedeten zu diesem Thema ein Positionspapier, das nun auf politischer Ebene besprochen wird.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 24.10.2009:
Kreisjugendring verleiht Preis - Vorstandswahl
Kreis Göppingen
Bei der Delegiertenversammlung des Göppinger Kreisjugendrings in den Räumen der Begegnungsstätte des Kreisvereins "Leben mit Behinderungen " in Süßen, wurde der vierte "Jugendarbeitsgrämmy" für das Jahr 2008 übergeben und darüber hinaus ein neuer Vorstand gewählt.
Die mit 250 Euro dotierte Auszeichnung ging dieses Mal an den Göppinger Kreisverein "Leben mit Behinderungen". Der Verein hatte vergangenes Jahr an Weihnachten ein gemeinsames Theaterprojekt mit der J.G.-Fischer-Schule veranstaltet. Das Stück unter dem Titel "Das Fest ohne Grenzen" wurde in Eigenregie geschrieben. Für die Kinder der Fischer-Schule wie auch für die Menschen mit Behinderung, die darin mitspielten, war das Projekt sehr erfolgreich. "Der Grämmy macht alle darauf aufmerksam, dass sich gute Entwicklungen in der Jugendarbeit lohnen und mit Anerkennung bedacht werden", heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisjugendrings.
Bei den Wahlen zum Vorstand bestätigten die Delegierten vier der bisherigen fünf Vorstandsmitglieder in ihrem Amt. Volker Landskron ist weiterhin Erster Vorsitzender, Achim Kuhn und Martin Hägele üben auch künftig das Amt der Stellvertreter aus. Rudi Ebert bleibt Beisitzer. Neu im Amt der Beisitzerin ist hingegen die 21-jährige Pia Lang aus Hattenhofen.
Ein weiterer Punkt bei der Versammlung war die Zusammenarbeit zwischen den Jugendverbänden und der Schule. Die Delegierten verabschiedeten zu diesem Thema ein Positionspapier, das nun auf politischer Ebene besprochen wird.
Artikel aus der Geislinger Zeitung vom 21.10.2009:
"Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht Spaß" - unter diesem Motto steht das aktuelle Fortbildungsprogramm des Kreisjugendring und des Kreisjugendamtes, das jetzt zum sechsten Mal aufgelegt wurde. In dem Programm stehen über 50 Angebote, darunter zum Beispiel ein erlebnispädagogischer Tag im Schwarzhorn-Natur-Hochseilgarten, ein Besuch in der Kunsthalle in Göppingen, Fortbildungen zu den Themenkomplexen Nikotin, Alkohol, Mobbing, Essstörungen, interkulturelle Jugendarbeit, Pressearbeit, Liebe, Partnerschaft und Co. Im Rahmen des Fortbildungsprogramms können Interessenten die bundesweit gültige Jugendleitercard erlangen. Mit dieser gibt es auch viele Vergünstigungen im Landkreis Göppingen. Mehr dazu unter http://www.juleica.de. In den nächsten Wochen gibt es folgende Termine: Am 5. November wird den Teilnehmern vermittelt, welche Fördermittel für die Finanzierung von Ideen bereitgestellt werden und wo diese beantragt werden können. Kreativität ist am 7. November heißt das Motto "Kreativität ist erlernbar". Für ein gutes Zusammensein der Kulturkreise dient der Kurs Interkulturelle Kommunikation am 21. November. Um den Umgang mit Konflikten in der Jugendarbeit dreht es sich im Kurs "Hitzige Gemüter" am 23. November.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 20.10.2009:
"Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht Spaß" - unter diesem Motto steht das aktuelle Fortbildungsprogramm des Kreisjugendring und des Kreisjugendamtes, das jetzt zum sechsten Mal aufgelegt wurde. In dem Programm stehen über 50 Angebote, darunter zum Beispiel ein erlebnispädagogischer Tag im Schwarzhorn-Natur-Hochseilgarten, ein Besuch in der Kunsthalle in Göppingen, Fortbildungen zu den Themenkomplexen Nikotin, Alkohol, Mobbing, Essstörungen, interkulturelle Jugendarbeit, Pressearbeit, Liebe, Partnerschaft und Co. Im Rahmen des Fortbildungsprogramms können Interessenten die bundesweit gültige Jugendleitercard erlangen. Mit dieser gibt es auch viele Vergünstigungen im Landkreis Göppingen. Mehr dazu unter http://www.juleica.de. In den nächsten Wochen gibt es folgende Termine: Am 5. November wird den Teilnehmern vermittelt, welche Fördermittel für die Finanzierung von Ideen bereitgestellt werden und wo diese beantragt werden können. Kreativität ist am 7. November heißt das Motto "Kreativität ist erlernbar". Für ein gutes Zusammensein der Kulturkreise dient der Kurs Interkulturelle Kommunikation am 21. November. Um den Umgang mit Konflikten in der Jugendarbeit dreht es sich im Kurs "Hitzige Gemüter" am 23. November.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 24.09.2009:
Gut 1000 Jugendliche machten im Kreis Göppingen an U18-Wahl mit
Deutlich anders als vermutlich bald bei den Erwachsenen fiel die vorgezogene Bundestagswahl von rund 1000 Jugendlichen im Kreis Göppingen aus.
Geislingen / Kreis Göppingen
650 Kinder und Jugendliche haben allein in Geislingen an der U18-Wahl teilgenommen, bei der noch nicht wahlberechtigte Schüler eine Woche vor der richtigen Bundestagswahl ihre Stimmen in extra Wahllokalen abgeben konnten. Nach Auskunft von Thomas Franz, dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings, nahmen im gesamten Kreis Göppingen an dieser Jugend-Bundestagswahl mehr als 1000 Kinder und Jugendliche teil. Zum
Vergleich: In einer Woche werden hier rund 180 000 Männer und Frauen über
18 Jahre wahlberechtigt sein.
Das Abstimmungsverhalten der Kinder und Jugendlichen führte erwartungsgemäß zu Ergebnissen, die von denen der Erwachsenen sich deutlich abheben. Ginge es nach der Jugend im Kreis Göppingen, würden dem nächsten Bundestag sieben Parteien angehören, denn sieben Gruppierungen übersprangen die Fünf-Prozent-Hürde.
Bei den Zweitstimmen siegte die SPD - allerdings erhielt auch sie nur 23,3 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei landete die CDU mit gerade noch 20,8 Prozent. Die Grünen erreichten als drittstärkste Kraft 15,2 Prozent, die Linke blieb mit 9,6 Prozent einstellig. Beachtlich schnitten bei der Jugend im Kreis Göppingen die Piratenpartei und die Tierschutzpartei mit jeweils 8,7 Prozent ab. Erst dann folgt die FDP mit 5,6 Prozent, hinter ihr landete die rechtsradikale NPD mit 4,8 Prozent.
In Geislingen gab es Wahllokale an der Lindenschule, am Helfenstein-Gymnasium, der Tegelbergschule, am Berufsschulzentrum, der Pestalozzischule und im Jugendhaus Maikäferhäusle.
Die U18-Wahl fand bundesweit statt. Hierbei platzierten sich mit jeweils rund 20 Prozent SPD, Grüne und CDU dicht hintereinander.
Info
Alle Ergebnisse der U18-Wahl im Internet unter http://www.u18.org
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 23.09.2009:
SPD vor CDU und Grünen
Gut 1000 Jugendliche machten im Kreis Göppingen an U18-Wahl mit
Deutlich anders als vermutlich bald bei den Erwachsenen fiel die vorgezogene Bundestagswahl von rund 1000 Jugendlichen im Kreis Göppingen aus.
650 Kinder und Jugendliche haben allein in Geislingen an der U18-Wahl teilgenommen, bei der noch nicht wahlberechtigte Schüler eine Woche vor der richtigen Bundestagswahl ihre Stimmen in extra Wahllokalen abgeben konnten. Nach Auskunft von Thomas Franz, dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings, nahmen im gesamten Kreis Göppingen an dieser Jugend-Bundestagswahl mehr als 1000 Kinder und Jugendliche teil. Zum
Vergleich: In einer Woche werden hier rund 180 000 Männer und Frauen über
18 Jahre wahlberechtigt sein.
Das Abstimmungsverhalten der Kinder und Jugendlichen führte erwartungsgemäß zu Ergebnissen, die von denen der Erwachsenen sich deutlich abheben. Ginge es nach der Jugend im Kreis Göppingen, würden dem nächsten Bundestag sieben Parteien angehören, denn sieben Gruppierungen übersprangen die Fünf-Prozent-Hürde.
Bei den Zweitstimmen siegte die SPD - allerdings erhielt auch sie nur 23,3 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei landete die CDU mit gerade noch 20,8 Prozent. Die Grünen erreichten als drittstärkste Kraft 15,2 Prozent, die Linke blieb mit 9,6 Prozent einstellig. Beachtlich schnitten bei der Jugend im Kreis Göppingen die Piratenpartei und die Tierschutzpartei mit jeweils 8,7 Prozent ab. Erst dann folgt die FDP mit 5,6 Prozent, hinter ihr landete die rechtsradikale NPD mit 4,8 Prozent.
In Geislingen gab es Wahllokale an der Lindenschule, am Helfenstein-Gymnasium, der Tegelbergschule, am Berufsschulzentrum, der Pestalozzischule und im Jugendhaus Maikäferhäusle.
Die U18-Wahl fand bundesweit statt. Hierbei platzierten sich mit jeweils rund 20 Prozent SPD, Grüne und CDU dicht hintereinander.
Info
Alle Ergebnisse der U18-Wahl im Internet unter http://www.u18.org
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 21.09.2009:
Es war ein fröhliches und farbenfrohes Bild. Beim gestrigen Weltkindertag verwandelte sich der Göppinger Schillerplatz in eine einzige große Spielwiese. Das Spektakel fand zum 15. Mal statt.
Bereits zum 15. Mal hatte der "Arbeitskreis Weltkindertag" in der Hohenstaufenstadt die Organisation des Spektakels übernommen, das dieses Jahr unter dem Motto "Eine Stadt für alle Kinder" stand. Göppingen solle, erläuterte Lothar Ober vom Arbeitskreis, "noch kinderfreundlicher" werden, und zugleich biete man so den insgesamt 23 teilnehmenden Vereinen und Institutionen eine Plattform, um über ihre Arbeit zu informieren. Wert legte Ober aber auch auf die Tatsache, dass am Weltkindertag alle Spielangebote für die Kleinen und Kleinsten kostenlos zu haben seien.
Da konnte man beispielsweise beim Freien Kindergarten Göppingen bunte Schatztruhen mit Muscheln, Sternchen und Glitzerzeug verzieren, und das Haus der Familie lud zu einem Angelspiel ein. Zugleich hatte man hier Gelegenheit, aus Luftballons und Sand "Beruhigungsbälle" zu fabrizieren, denen anschließend mittels eines Stifts fröhliche oder traurige Gesichter verliehen werden konnten.
Die SOS-Kinder- und Jugendhilfen machten unter den Youngsters eine Umfrage, was ihnen in Göppingen gefällt beziehungsweise welche Wünsche sie noch haben, und die Eltern hatten über eine Unterschriftenliste des Kinderschutzbunds die Möglichkeit, sich für die Aufnahme von Kinderechten ins Grundgesetz einzusetzen. Auf der Bühne sprach Bürgermeister Jürgen Lämmle ein kurzes Grußwort, und die Togohilfe Donzdorf warb um Spenden für ihre sozialen Projekte, die in dem westafrikanischen Staat den Ärmsten zugute kommen.
Als rhythmisches Trommeln über den Schillerplatz schallte war klar, dass es jetzt Zeit für den Auftritt der afrikanischen Gruppe Enyo Kelé war, und nicht fehlen durfte selbstverständlich die Weltkindertagsband, die Songs des Kinderliedermachers Rolf Zuckowsky im Repertoire hatte. Ein weiterer Höhepunkt war schließlich noch das pfiffige Programm des Kinder- und Jugendzirkusses Arcobaleno.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 19.09.2009:
Göppingen. Am Sonntag, 20. September, feiert Göppingen den Weltkindertag.
Von 13 bis 18 Uhr laden der "Arbeitskreis Weltkindertag" und über 20 Organisationen, Institutionen, Kindergärten und Vereine die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind zu einem bunten Programm auf den Schillerplatz in Göppingen ein.
Zur Eröffnung des 15. Weltkindertags in Göppingen, der unter dem Titel "eine Stadt für alle Kinder" steht, wird Bürgermeister Jürgen Lämmle um 15 Uhr das Grußwort sprechen. Es wird ein Programm auf der Bühne mit der Weltkindertagsband mit Kindern des Aktivspielplatzes geben, der Kinder- und Jugendzirkus Arcobaleno stellt sich vor und die afrikanische Trommelgruppe "Enyo Kelé" tritt auf. Daneben können alle Kinder sich beim Malen, Basteln, Kinderschminken, Kistenstapeln und der Hüpfburg voll ausleben. Kulinarische Leckereien sorgen dafür, dass die Kräfte dabei nicht ausgehen.
In diesem Jahr gibt es beim Weltkindertag eine Spendenaktion zu Gunsten der Togohilfe Donzdorf. Diese sichert das soziale System eines ganzen Kantons im Norden von Togo für deren Kinder. Dieses Projekt wird am Weltkindertag vorgestellt. An weiteren Informationsständen können sich Erwachsene zu interessanten Inhalten informieren.
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 17.09.2009:
Am morgigen Freitag findet die U18-Wahl statt, bei der alle junge Leute unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben können. Die U18-Wahl wird vom Aufbau her analog zur neun Tage später folgenden "echten" Bundestagswahl organisiert. Zu dieser bundesweiten Initiative werden auch im Landkreis Göppingen mindestens neun offizielle Wahllokale eingerichtet, in denen die jungen Menschen ihre Stimme abgeben dürfen. Dazu gehören unter anderem:
· Das Jugendhaus Maikäferhäusle in Geislingen, 12.30 - 17 Uhr
· Kinder- und Jugendtreff K-City in Kuchen, 9 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr.
Der Jugendgemeinderat Geislingen organisiert Abstimmungen in Kooperation mit der Tegelbergschule, der Lindenschule, dem Helfenstein-Gymnasium (bereits heute) und dem Berufsschulzentrum. Die dortigen Schüler wählen während der Schulzeit.
Die Kinder und Jugendlichen bekommen im Wahllokal einen Stimmzettel für ihren Wahlkreis ausgehändigt, suchen eine Wahlkabine auf, kreuzen Erst- und Zweitstimme an und werfen den Stimmzettel in eine Wahlurne. Die Auszählung erfolgt öffentlich und durch die jungen Leute. Die Ergebnisse werden an eine Wahlzentrale übermittelt. Im Internet werden ab 18 Uhr die ersten Hochrechnungen und gegen 22 Uhr das Endergebnis veröffentlicht.
Als zentrale U18-Wahlveranstaltung findet im Jugendhaus Boll am Abend eine Wahlparty mit der Band Ice-Bergs statt. Auf einer Großleinwand werden hier live die aktuellen Hochrechnungen bekanntgegeben. Begleitet wird die Aktion durch ein Team des Kreisjugendrings, welches im Laufe des Tages alle Wahllokale besuchen wird, um bei Problemen zu unterstützen und die Aktion zu dokumentieren.
Info
Weitere Infos über die U18-Wahl im Internet unter http://www.u18.org oder unter http://www.kjr.org
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 08.08.2009:
Eine Woche Spaß für 51 junge Donzdorfer
Ins Ritterleben konnten 51 Kinder bei der Ferienwoche rund ums Schloss in Donzdorf eintauchen. Höhepunkt war eine mittelalterliche Hochzeit.
Schon am frühen Vormittag ist vor dem Donzdorfer Jugendhaus Caracho einiges los. 51 Kinder hören gespannt zu, was Uli Bopp zu erzählen hat. "Hier geht es richtig rund", lacht Bopp, der Vorsitzende des Donzdorfer Jugendrings, der bereits zum dritten Mal die Ferienwoche rund ums Schloss organisiert hat.
Mit von der Partie sind nicht nur 51 acht- bis zwölfjährige Kinder, sondern auch 14 ehrenamtliche Betreuer. "Manche sind schon zum dritten Mal dabei", erzählt Bopp. Er legt großen Wert darauf, jedes Jahr auch neue Betreuer dazuzugewinnen, um die Jugendlichen an die verantwortungsvolle Tätigkeit während der Ferienwoche heranzuführen. Vier Treffen haben die engagierten Mitarbeiter schon im Vorfeld des Ferienprogramms bestritten.
"Da fließt einiges an Zeit hinein", sagt Bopp. Heuer wurde das Thema Ritter ausgewählt und für die Kids gab es allerhand zu tun. Die Rittergeschichte von Hui Bu zog sich wie ein roter Faden durch die Tage.
"Wir haben insgesamt vier Workshops angeboten", erzählt Bopp. Da wurden Schwerter ausgesägt, fein geschliffen und bemalt. Aus Karton sind Ritterhelme entstanden und für die stilechte Kleidung wurde auch selbst gesorgt. Mit mittelalterlichen Umhängen, Kettenhemden und ganzen Ritterrüstungen sind die Kinder jetzt ausgestattet.
Ein Ritterturnier wurde gemeinsam bestritten, die Sieger beim Geländespiel ermittelt und beim Ausflug ins Freilichtmuseum Beuren konnten die Ferienkinder in eine längst vergangene Zeit eintauchen. "Dieses Jahr werden wir erstmals gemeinsam mit den Kindern auf der Kastanienwiese übernachten", weiß Bopp. Doch bevor es gestern ans Entfachen des Lagerfeuers ging, wurde erst einmal Hochzeit gefeiert. Um die Königshochzeit auch würdig begehen zu können, haben sich die Kinder in Schale geworfen und einen mittelalterlichen Tanz einstudiert. Eine große Überraschung war der Auftritt einer Rittergruppe, die mit echten Schwertkämpfen faszinierten.
Dass für die Ferienwoche rund ums Schloss sehr viele Spenden eingegangen sind, freut Kreisjugendringleiter Thomas Franz ganz besonders. "Dass wir die unteren Räume des Restaurants Castello nutzen können und dieses Jahr den gesamten Parkplatz beim Jugendhaus zur Verfügung haben, ist toll", betont Franz. Wurde man diesmal von der Sonne verwöhnt, so hat es in den ersten beiden Jahren ganz anders ausgesehen. "Da mussten wir wegen Regens oft unters Dach ausweichen", sagt Franz. Heute heißt es für die 51 Kinder Abschied nehmen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 08.08.2009:
Geislingen: Jugendliche probieren das neue Aufnahmestudio aus
Im Geislinger Jugendhaus Maikäferhäusle gibt es seit Kurzem ein Aufnahmestudio für HipHop-Musik. Eingeweiht wurde es mit einem Rap-Workshop und den Aufnahmen für einen Rap-Wettbewerb.
Es ist heiß. Einer dieser Sommernachmittage in Geislingen. Im Jugendhaus Maikäferhäusle (MKH) treffen sich eine Handvoll Jugendlicher. Sie wollen etwas lernen, statt im Freibad ihre Runden zu drehen. Rap steht auf dem Programm, ein Workshop mit dem Rap-Profi Tobias Borke aus Stuttgart. Der 27-Jährige ist kein Unbekannter in Geislingen. Er hat schon in der Uhland- und Lindenschule Workshops gestaltet. "Es war gigantisch", erinnert sich Adam.
Die Gruppe wird nun zweigeteilt: Die neuen lernen die Grundlagen des Sprechgesangs, die anderen werden heute ihre selbst getexteten Songs aufnehmen - im neuen Aufnahmestudio des MKH. In den Texten geht es um Liebe, Toleranz, Freundschaft und Gewalt. Die Atmosphäre ist gut, eine gewisse Anspannung macht sich breit, die Laune stimmt. In jedem Raum rappt und beatet es. Musik liegt in der Luft. Die angehenden Rapper kämpfen ein wenig mit dem Lampenfieber und mit den hohen Temperaturen. "Bleibt cool.
Ihr seid gut. Das weiß ich", sagt Borke zu seinen Schützlingen. Die Freundinnen Besarta, Emina und Andrea - alle drei mit roten T-Shirts bekleidet - üben noch fleißig. "Wir rappen", heißt es bei den drei 15-Jährigen. Ihre Stimmen sind schön melodisch und klangstark. Der Rhythmus stimmt, der Sprechgesang auch. Die Mädels haben dennoch ein wenig Bammel. "Aber es ist echt super hier zu sein", sagen sie und gehen weiter üben.
Borke springt - während die Vorbereitungen für die Erstaufnahme auf Hochtouren laufen - nach oben. Dort sitzen seine fünf "Novizen": Jungs, die noch nie vorher gerappt haben, die es aber ihren Vorbildern nachmachen möchten. Vor der Praxis kommt aber ein wenig Theorie und Geschichte. Öde?
Nicht bei dem 27-Jährigen, der den Bronx-Rap mit Gedichten der Griechen
vermischt: "Sprechgesang hat es schon immer gegeben!" Seine Erzählung ist so spannend, dass die Jugendlichen jedes Wort in sich aufsaugen. Sie finden sich in den Geschichten wieder, können sich mit dem Musikstil und den Akteuren identifizieren. Der Stuttgarter bringt positive Beispiele, zeigt, dass es auch anders geht. Er macht Mut und gibt Hoffnung.
Jetzt kommt die Praxis: Silbenfindung heißt die Übung.
"Plus-quam-per-fekt", sagt Borke. Vier Silben im Vierteltakt. "Jetzt schreibt mal einen Vierzeiler, das Endwort muss sich reimen."
Das Studio ist ganz neu im MKH. Es wurde extra für die Aufnahmen für Hip-Hop-Musik eingerichtet mit einer Technik die es erlaubt, zu den Beats eigene Texte einzusingen. Teilweise stammt das technische Equipment von den Mitgliedern des MKH, sagt der Vorsitzende Thomas Beyer. Der Rest wurde mit einer Spende über die Aktion "Mitmachen Ehrensache" des Kreisjugendrings finanziert.
Anatoly geht in die enge Aufnahmekammer, die Tür schließt und er legt los.
Er rappt gegen Gewalt, gegen den Krieg. Der 16-Jährige hat sichtlich Spaß an der Sache. Nass geschwitzt und glücklich kommt er nach einigen Minuten raus. Borke strahlt: "Die Geislinger sind gut drauf. Die Mädels und Jungs haben Talent." Rappen ist nicht einfach, jedes Wort will da gut überlegt sein und der Rhythmus muss passen.
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung (SZ) vom 11.07.2009:
Gesprächsforum Zum Auftakt des Bundestagswahlkampfs fühlen der Kreisseniorenrat und der Kreisjugendring bei einer gemeinsamenDiskussionsveranstaltung den Kandidaten aus dem Kreis Göppingen auf den Zahn.
Man hatte sich viel vorgenommen. Fünf Themengebiete sollten bei einem sogenannten Gesprächsforum des Kreisseniorenrats und des Kreisjugenrings am Donnerstagabend eigentlich behandelt werden. Sehr ausführlich befassten sich die fünf Bundestagskandidaten und die 80 Besucher mit dem Komplex Armut, so ausführlich, dass die Moderatorin Carola Fuchs, die Leiterin der Göppinger Redaktion der Stuttgarter Zeitung, immer wieder zur Eile mahnen musste. Dennoch reichte es am Ende der dreistündigen Veranstaltung nur noch, die Bereiche Bildung, Gesundheit, Wirtschaftskrise und Ehrenamt zu streifen. "Mr hot wohl oifach zviel neipacka wella", sagte ein Zuhörer, ehe er sich in die kühle Nacht verabschiedete.
Für einen munteren Meinungsaustausch war - gewissermaßen zum Auftakt des bevorstehenden Wahlkampfs - dennoch gesorgt. Und so trafen die unterschiedlichen Ansichten auch sogleich aufeinander. Bernhard Lehle (Grüne) will dem Thema Armut mit einer "Kindergrundsicherung und einer Mindestrente" begegnen. Sabine Rösch-Dammenmiller (Die Linke) plädierte für eine "Versorgung, die in jedem Fall über dem Grundsicherungsniveau liegen muss". Dazu sollten künftig auch Beamte und Politiker beitragen.
Werner Simmling (FDP) sprach sich hingegen für eine Steuerstruktur- und Abgabenreform aus, "um Familieneinkommen bis zu einer Höhe von 40 000 Euro im Jahr zu entlasten". Sascha Binder (SPD) schlug vor "zum einen den Bundeszuschuss in die Rentenkasse zu erhöhen". Was die Armut bei Kindern angehe, müssten alle politischen Ebenen in ihren Zuständigkeitsbereichen für entsprechende Entlastungen sorgen. Klaus Riegert (CDU) verwies zunächst darauf, "dass der großzügige Sozialstaat nach wie vor seine Aufgaben erfüllt". Eine langfristige Strategie zur Reduktion der relativen Armut sei nur über eine Erhöhung der Bildung möglich.
Gerade an Riegerts Formulierung von der relativen Armut und einem etwas unglücklichen Vergleich mit der Situation in Eritrea erhitzten sich die Gemüter sowohl im Saal als auch auf dem Podium. "Armut ist kein Horrorszenario, sondern findet bei uns im Landkreis statt", entgegnete Sascha Binder. Schon dies sei ein Grund für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Auch Sabine Rösch-Dammenmiller und Bernhard Lehle verwahrten sich gegen Riegerts Vergleich. Werner Simmling betonte, "dass es traurig genug ist, dass Kinderarmut in Deutschland zu einem Problem geworden ist". Mehrere Beiträge aus dem Plenum zielten in die gleiche Richtung und forderten überdies eine neue wirtschaftliche Ethik und Moral auch und gerade in den Zeiten der Krise. "Solange unser Gott das Geld ist, lässt sich das ethische Dilemma allerdings nur schwer lösen", sagte Rösch-Dammenmiller.
Deutlich wurde indes, dass die einzelnen Themenbereiche sehr wohl zusammenhängen. So sei längst auch die Bildung zu einer "Frage der Kohle" (Lehle) geworden. Mit Ausnahme von Klaus Riegert sprachen sich die Kandidaten im Anschluss für die Abschaffung von Studiengebühren aus, wofür es Beifall vom inzwischen deutlich geschrumpften Publikum gab.
Lob für alle Teilnehmer des Gesprächsforums gab es von Hildegard Lutz, der Vorsitzenden des Kreisseniorenrats. Lob für die Besucher "für das lange Durchhalten" und Lob für die Politiker: "Es ist nicht nur mutig von Ihnen, zu einer solchen Veranstaltung hierher zu kommen", erklärte sie. Es sei in diesen Zeiten erst recht mutig, ein politisches Mandat anzustreben.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 11.07.2009:
Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten
Die Themen Armut, Bildung und Gesundheit standen im Mittelpunkt der Diskussion, zu der Kreisseniorenrat und Kreisjugendring die Bundestagskandidaten aus dem Kreis Göppingen eingeladen hatten.
"Wir haben haufenweise Probleme, die gelöst werden müssen", forderte Hildegard Lutz vom Kreisseniorenrat. Auch der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Volker Landskron, betonte: "Ich wünsche mir ein Gespräch über die anstehenden Probleme und keine pure Wahlkampfveranstaltung".
Besetzt war das Podium mit Bernhard Lehle (Grüne), Sabine Rösch-Dammenmiller (Die Linke), Werner Simmling (FDP), Sascha Binder (SPD) und Klaus Riegert (CDU). "Alt und Jung - wir haben die Wahl" lautete das Motto der Veranstaltung von Kreisseniorenrat und Kreisjugendring. Der Ansatz, passende Antworten für diese Gruppen der Gesellschaft geben zu müssen, fiel den Kandidaten teilweise sehr schwer.
Zur Lösung der Kinder- und Altersarmut berief sich Lehle auf das Wahlprogramm seiner Partei mit Mindestrente und Kindergrundsicherung. Auch Simmling zog sich mit seinem Vorschlag einer Steuerstruktur und Abgabenreform auf die FDP-Linie zurück. "Das Geld ist da, es ist nur falsch verteilt", so der FDP-Kandidat. Riegert betonte dagegen, "es gibt zwar ein Armutsrisiko, aber das ist noch keine Armut". Seiner Ansicht nach erfüllt der Sozialstaat nach wie vor seine Aufgaben. Auf seinen Vergleich der Situation in Eritrea mit der Armutsproblematik im Landkreis reagierte das Publikum verärgert. "Frechheit" riefen einzelne Zuhörer. Die Probleme des Sozialsystems seien nur zu schultern, wenn die Leute in Beschäftigung sind, sagte der Bundestagsabgeordnete. Eine Meinung, die auch Simmling teilte. "Sozialleistungen müssen erwirtschaftet werden." Es gebe aber auch viele Menschen, die arbeiten und trotzdem nicht genügend verdienten, um ihre Familie durch den Monat zu bringen, erinnerte Sascha Binder mit Hinweis auf einen Mindestlohn. Die Idee Simmlings, durch Steuersenkungen die Konjunktur anzukurbeln, konterte Moderatorin Carola Fuchs. "Ist es seriös, bei einer gigantischen Staatsverschuldung von Steuersenkungen zu sprechen?"
Auch bei der Diskussion über bildungspolitische Themen konnten die Politiker den rund 60 Zuhörern keine befriedigenden Antworten geben. Aus dem Publikum wurden Klassengrößen mit 30 Schülern, Studiengebühren und der Boom der privaten Nachhilfe als Probleme genannt. "Es hängt immer noch vom Geldbeutel der Eltern ab, welche Bildungschancen ein Kind hat", so Binder.
Ein Statement, das entgegen der FDP-Linie die Zustimmung von Simmling fand. "Heute mit Studiengebühren zu kommen, ist voll daneben", ereiferte sich der FDP-Kandidat. Auch Lehle betonte, dass Bildung eine finanzielle Frage sei.
Ihren Abschluss fand die Diskussion mit der Frage aus dem Publikum, wie der Teufelskreis aus höheren Beiträgen für das Gesundheitssystem und geringeren Leistungen durchbrochen werden kann. "Das, was wir jetzt haben, ist großer Murks", so Simmling. Er schlug einen Grundbeitrag für alle vor.
"Einzelne Risiken muss dann jeder für sich versichern", so der Liberale.
Binder und Lehle sehen die Zukunft in einer Bürgerversicherung und die Kandidatin der Linken meinte, "die derzeitigen Gesundheitskosten sind mit Hartz IV nicht tragbar". Riegert fand sich erneut in der Rolle, das bestehende System zu verteidigen. "Wir sind für Differenzierung und dafür, mit knappen Ressourcen so viel wie möglich für den Einzelnen zu erreichen", sagte Riegert.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 08.07.2009:
Beim Gesprächsforum des Kreisseniorenrats und Kreisjugendrings Göppingen morgen, Donnerstag, um 19 Uhr im Landratsamt haben sich Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien angesagt. Die Moderation hat die Journalistin Carola Fuchs. Die Fragen reichen von Armut, Finanzkrise über Bildung bis zum Ehrenamt.
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 29.06.2009:
Rechtzeitig vor den Ferien wird der Kreisjugendring morgen um 19 Uhr im CVJM-Waldheim im Göppinger Oberholz eine Hygieneschulung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit anbieten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
oder unter Telefon: (07331) 3017 58.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 29.06.2009:
Rechtzeitig vor den Sommerferien wird der Kreisjugendring morgen um 19 Uhr im CVJM-Waldheim im Göppinger Oberholz eine Hygieneschulung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit anbieten. Referent ist Stephan Ludwig, Leiter des Geschäftsteils Lebensmittelüberwachung im Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz. Über die Teilnahme wird eine Bescheinigung vom Veterinäramt ausgestellt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung unter
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
oder unter Telefon: (07331) 301758. Der Kreisjugendring ist die Arbeitsgemeinschaft von 35 Jugendverbänden im Landkreis Göppingen. Er vertritt die Interessen von mehr als 25 000 Kindern und Jugendlichen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 29.06.2009:
Aktionstag im Göppinger Stauferpark soll junge Autofahrer für Gefahren sensibilisieren
Mit einem Aktionstag wandte sich jetzt im Göppinger Stauferpark die Verkehrspräventionsallianz an junge Autofahrer. Simulationen, Schauübungen und ein Parcours sensibilisierten für Gefährdungen.
Mit dieser Brille wird die Welt zum Feind. Man weiß zwar, was man eigentlich tun will, doch der Kreidestrich auf dem Asphalt und die eigenen Füße wollen einfach nicht zusammentreffen. Unverständlich bleibt auch die Aufforderung, um einen Kegel herumzulaufen. Was soll das heißen? Es sind doch zwei Kegel, die sich da vor einem auftun!
Ja, man verändert sich schon gewaltig, wenn man sich die Rauschbrille auf die Nase setzt. Sie macht aus einem völlig nüchternen Menschen von einer Sekunde auf die andere einen, der etwa 1,3 Promille Alkohol im Blut hat.
"Schrecklich", fand Tatjana Fuchs ihre Erlebnisse mit den besonderen Augengläsern. Die 19-jährige Ebersbacherin und ihr Bruder nutzten wie viele andere junge Erwachsene auch den Aktionstag vor der Werfthalle im Göppinger Stauferpark, um sich über Gefahrenpotenziale zu informieren.
Der Unfallwagen - ein ganz und gar echter - am Stand der Verkehrswacht illustriert diese Gefahren auf mehr als eindringliche Weise. Dem bitteren Text der fingierten Todesanzeige für den Fahrer lässt sich entnehmen, dass außer ihm noch fünf andere Menschen bei dem Verkehrsunfall starben.
Ähnliches passiere in Deutschland rund 5000 Mal im Jahr, heißt es weiter.
Prävention tut also not. "Wir wollen junge Autofahrer sensibilisieren", nannte so auch Karl-Heinz Hild, der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, den Hintergrund für den Aktionstag, zu dem ein Dutzend Vereine, Organisationen und nicht zuletzt die Polizei einluden. "Sehr zufrieden", kommentierte er das ständige Kommen und Gehen auf dem Dr.-König-Platz.
Besonders freute es ihn, dass viele Eltern ihren schon Auto fahrenden Nachwuchs ins Schlepptau genommen hatten. Der Termin habe in ihrer Familie schon lange im Kalender gestanden, erzählte so auch die Mutter des 17-jährigen Maurice Possinke. "Das hätte ich so nicht gewusst", fand der Fahranfänger, als er sich aus dem Wagen befreit hatte, mit dem das Überschlagen simuliert wurde. Trainer Torsten Rühle legte ihm und dem Pulk um sich herum noch einmal dringend nahe, den Gurt immer ganz nah am Körper festzuzurren. "Sogar ein Amulett kann stören", warnte er.
Ein paar Schritte weiter konnte man sehen, warum. Wenn man sich nicht richtig anschnallt, kann der Airbag "zur Waffe" werden, erklärte Hermann Nagl aus Ebersbach. Anschaulich wurde dies mit der Melone, die als Kopfersatz zehn Meter weit übers Gelände schoss. Auf der anderen Seite des Platzes konnte man beim "Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr"
eine Alkoholfahrt simulieren. Der junge Esslinger fuhr zuerst Schlangenlinien, bevor es auf dem Monitor kracht. Mit seinen Freunden arbeitete er sich Kreuzchen um Kreuzchen der Verlosung entgegen, bei der man ein Sicherheitstraining, Tankgutscheine oder einen Preisnachlass bei Erste-Hilfe-Kursen gewinnen konnte.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 27.06.2009
Bundestagskandidaten zur Bundespolitik der Zukunft
Kreisseniorenrat und Kreisjugendring veranstalten am 9. Juli um 19 Uhr im Hohenstaufensaal des Göppinger Landratsamts eine Podiumsdiskussion. Die Verbände wollen mit den Bundestagskandidaten Klaus Riegert (CDU), Sascha Binder (SPD), Werner Simmling (FDP), Bernhard Lehle (Grüne) und Sabine Rösch-Dammenmiller (Linke) ins Gespräch kommen. "Alt und Jung, wir haben die Wahl!", lautet das Motto. Beim Gesprächsforum sollen die Themenfelder Kinder-und Altersarmut, UN-Kinderrechtskonvention, Bildung, Gesundheit,
Wirtschafts- und Finanzkrise sowie Anerkennung des Ehrenamts generationenübergreifend diskutiert werden.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 26.06.2009:
Der Kreisseniorenrat und der Kreisjugendring Göppingen veranstalten einen „Gipfel der Generationen“ mit Bundestagskandidaten am 9. Juli im Landratsamt. Die Bundestagskandidaten Klaus Riegert, Sascha Binder, Werner Simmling, Bernhard Lehle und Sabine Rösch-Dammenmiller werden über die zukünftige Bundespolitik diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Hohenstaufensaal des Landratsamtes. Motto: „Alt und Jung, wir haben die Wahl!“ Beim Gesprächsforum am 09. Juli werden die Themenfelder Kinder- und Altersarmut, UN Kinderrechtskonvention, Bildung, Gesundheit, Wirtschafts- und Finanzkrise und Anerkennung des Ehrenamts generationenübergreifend diskutiert. Fragen des Publikums sollen in die Diskussion einfließen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 25.06.2009:
Aktionstag am Sonntag im Stauferpark
Junge Autofahrer leben gefährlich. Knapp 16 Prozent der Verkehrsteilnehmer, die an Unfällen beteiligt waren, sind zwischen 18 und 23 Jahre alt. Ein Aktionstag im Stauferpark soll aufklären.
Kreis Göppingen Sven, 20 Jahre alt, schwere Kopfverletzungen nach riskantem Überholmanöver, 16-Jähriger mit frisiertem Roller aus der Kurve geschleudert - diese alltäglichen Nachrichten sind für die Kreisverkehrswacht und ihre Partner Anlass genug, ihre Aktivitäten zu verstärken. Problemfelder im Bereich der jungen Fahrer gemeinsam anzupacken ist das Ziel der Veranstaltung am kommenden Sonntag im Göppinger Stauferpark. Die Zahl der verunglückten Verkehrsteilnehmer in der Altersgruppe der 18- bis 23-Jährigen nimmt immer noch in der Polizeistatistik die vorderste Stelle ein. Diese Altersgruppe war an 15,6 Prozent der schweren Verkehrsunfälle im Jahr 2008 beteiligt.
Ein buntes Programm aus Information, Aktion und Unterhaltung haben die Organisatoren am Sonntag, 28. Juni, von 11 Uhr bis 18 Uhr, zusammengestellt. Alle Aktionen sollen dazu dienen, die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis Göppingen durch aktive Aufklärungsarbeit weiter zu reduzieren. Das interessante und kurzweilige Angebot des Aktionstages "Junge Fahrer 09" soll die Probleme anschaulich und erlebbar machen.
Die in Göppingen in diesem Jahr aus der Taufe gehobene "Verkehrspräventionsallianz" präsentiert sich an der Göppinger Werfthalle am Dr.-König-Platz. Man ist bestens gerüstet und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Unterstützt wird die Göppinger Verkehrswacht von den Verkehrsexperten der Polizeidirektion Göppingen, der Feuerwehr Göppingen und der Firma Nagl aus Ebersbach.
Die Firma Nagl Automobile GmbH sorgt auch dafür, dass das Auslösen eines Airbags hautnah miterlebt werden kann. Diese Demonstration führen Hermann Nagl und seine Mitarbeiter an diesem Tag drei Mal vor. Die dazu benötigte Zertifizierung, ein Sprengschein, wurde schon vor längerer Zeit erworben. Mit dem eigenen Auto ihr Können unter Beweis stellen und die Grenzen im Straßenverkehr besser erkennen - dies können junge Autofahrer bei einer Kreisfahrt, einer engen Kurvenfahrt oder bei der Gefahrenbremsung unter Anleitung von erfahrenen Polizeibeamten und Mitarbeitern der Kreisverkehrswacht, selber testen.
Neben dem aufgebauten Übungsparcours kann man an einem Überschlag- und einem Alkoholfahrsimulator - vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr - diese nicht vorführbaren Gefahren eindrucksvoll testen. Die "Rauschbrille" und ein Reaktionstestgerät der Kreisverkehrswacht runden diesen Themenbereich ab.
Bei zwei Schauübungen "Bergung aus einem Unfallfahrzeug" zeigt die Kreisjugendfeuerwehr mit dem Kreisjugendrotkreuz ihr Können. Weitere Informationen erhält man an den Ständen der Kreisjugendfeuerwehr, des Kreisjugendrotkreuzes, der Polizeidirektion Göppingen, der Initiative Sicherer Landkreis Göppingen, des Kreisjugendrings Göppingen und des Bundes der Katholischen Jugend Göppingen/Geislingen, des Evangelischen Jugendwerks Göppingen, des CVJM, der Sportkreisjugend, der Malteser und der Johanniter.
Die Aktion "Junge Fahrer 09" wird durch das Verkehrsministerium gefördert, der Eintritt ist frei.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 22.06.2009:
Abschlussparty zu "Mitmachen Ehrensache" - Schirmherr Firat Arslan
Nicht nur beim Arbeiten lautete das Motto "Mitmachen Ehrensache": Auch bei der Abschlussparty der gleichnamigen bekannten Aktion war am Wochenende in Donzdorf Mitfeiern Ehrensache.
Es war nicht nur die Freude über mehr als 3500 Euro, die im Rahmen der Aktion "Mitmachen Ehrensache" am Wochenende im Jugendhaus "Caracho" in Donzdorf an Jugendprojekte aus dem Landkreis übergeben werden konnten. Es war auch das gute Gefühl bei den Jugendlichen und Betrieben, die an der Aktion teilgenommen hatten, mit ein bisschen Arbeit viel bewegt zu haben.
Organisiert vom Kreisjugendring haben Anfang Dezember rund 200 Jugendliche aus dem Landkreis ihren Lohn aus mehreren Stunden Arbeit gespendet, um unter anderem Projekte wie einen neuen Bolzplatz in Geislingen, einen Verdunkelungsvorhang im Jugendhaus in Ebersbach oder eine Bilderausstellung in Süßen zu unterstützen. Und nicht nur dem bekannten Boxer Firat Arslan, Schirmherr der Aktion, gefiel es, dass zum Beispiel auch der Filstreff in Geislingen von einer Spende profitiert und sich somit einen neuen Boxsack leisten kann. Warum es diesen braucht, schildert Betreuer Volker Castan in kurzen Worten: "Zehn Minuten am Boxsack und die Jugendlichen sind wieder normal." Und Timm Vesenmaier, Vertreter der Jugendfeuerwehr aus Donzdorf, brachte die Dankbarkeit der Scheckempfänger auf den Punkt: "Vielen Dank auch an die Kinder und Jugendlichen, die für das Geld ganz schön geschafft habend - eine super Aktion."
Auch in diesem Jahr wird es "Mitmachen Ehrensache" im Landkreis wieder geben. Thomas Franz, Geschäftsführer des Kreisjugendringes, wandte sich im Jugendhaus Caracho direkt an die anwesenden Jugendlichen: "Ohne euch wäre diese Aktion eine Nullnummer gewesen. Das Ziel für dieses Jahr sind 400 Jugendliche. Wir wollen die 5000-Euro-Marke knacken."
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 12.06.2009:
Die in Göppingen in diesem Jahr aus der Taufe gehobene "Verkehrspräventionsallianz" präsentiert sich beim Aktionstag "Junge Fahrer 2009 - so schnell kann alles vorbei sein" auf dem Dr.
Herbert-König-Platz an der Werfthalle im Göppinger Stauferpark am 28. Juni von 11 bis 18 Uhr. Auf einem Übungsparcours können die Besucher Fahrzeugbeherrschung erfahren und Sicherheit gewinnen. Mut zeigen gilt es im Überschlagsimulator. Wie eine Alkoholfahrt den Fahrer beeinflusst, lässt sich ebenfalls in einem Simulator nachvollziehen. Rauschbrillen und das Reaktionstestgerät runden die Sache ab. Alle Aktion sollen dazu dienen, die Zahl der Verkehrsunfälle im Kreis Göppingen durch aktive Aufklärungsarbeit weiter zu reduzieren. Das Angebot soll die Probleme anschaulich erlebbar machen. Unterstützt wird die Göppinger Verkehrswacht von den Verkehrsexperten der Polizeidirektion Göppingen der Göppinger Feuerwehr, dem Roten Kreuz und der Automobile GmbH aus Ebersbach.
Kreisjugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz zeigen ihr Können bei Schauübungen. Weitere Informationen gibt es an den Ständen der Initiative Sicherer Landkreis, dem Kreisjugendring, der Katholischen Jugend, dem Evangelischen Jugendwerk, dem CVJM Göppingen, der Sportkreisjugend, der Malteser und der Johanniter.
Bericht aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 29.05.2009:
Appell an Jugendliche: Misch auch mal mit! Gemeinderat ermöglicht mehr Beteiligung
Jugendliche sollen sich stärker in kommunale Entscheidungsprozesse einbringen. Wo konkrete Möglichkeiten geschaffen werden können, soll die "Kommunale Beteiligungsstrategie für Jugendliche" aufzeigen.
In diesem Jahr sind die Wähler mehrfach aufgerufen, ihre politische Meinung zum Ausdruck zu bringen. Jugendliche haben diese Möglichkeit nicht.
Gleichwohl wird es aber immer wichtiger, sie an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, sie für Engagements zu gewinnen. Dabei sind sie bei näherer Betrachtung gar nicht so uninteressiert wie vielfach vermeldet. Allerdings kennen sie oft "die Beteiligungsmöglichkeiten gar nicht", stellte Adelheid Schlegel kürzlich im Ausschuss für Soziales und Schulen des Göppinger Gemeinderates fest. Sie hatte das Projekt "Misch du auch mal mit"
geleitet, das die Stadt im Rahmen der Aktion "Vielfalt tut gut" gestartet und das vom Kreisjugendring getragen worden war.
Viele Jugendliche sind aber auch nicht ohne größere Anstrengungen zu erreichen. In Göppingen wird jetzt auf Beschluss des Ausschusses nicht nur ihre bessere Integration in Entscheidungsprozesse in das Leitbild der Stadt aufgenommen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die Konzeption "Kommunale Beteiligungsstrategie für Jugendliche" zu erarbeiten. Dies wird auf der Grundlage des Projektes "Misch Du auch mal mit" geschehen. Hierin war unter der Leitung von Adelheid Schlegel sehr detailliert eine Bestandsaufnahme der bereits realisierten Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche ausgearbeitet worden. Die umfangreiche Projektdokumentation macht auch deutlich, wie die Beteiligung von Jugendlichen zu deren Orientierung beiträgt. Sie gibt zudem Auskunft über die unterschiedlichsten Beteiligungsformen wie der repräsentativen - etwa dem Jugendgemeinderat - bis zur offenen wie der Jugendversammlung.
Die Verwaltung der Stadt Göppingen hat nun die Aufgabe, aus der Fülle von Handlungsempfehlungen diejenigen herauszuarbeiten, die sich verwirklichen lassen. Die werden dann dem Gemeinderat wieder vorgelegt. Hat er sie beschlossen, sind sie verbindlich. Die Jugendlichen hätten dann also beispielsweise einen Anspruch auf eine Jugendversammlung oder eine Bürgermeistersprechstunde in ihrem Stadtteil.
"Jugendliche zu beteiligen muss selbstverständlich werden", betonte Ulrike Haas, bei der Verwaltung für Jugendhilfe zuständig. Sozialdezernent Jürgen Lämmle bekräftigte, dass die Verwaltung sehr darum bemüht sei, "alle Vorlagen, die jugendrelevant sind, dem Jugendgemeinderat vorzulegen".
Für Ulrike Haas ist die Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung. Deshalb müssten die Ergebnisse der Konzeption in die Arbeit innerhalb der Verwaltung wie in die der offenen, sozialräumlichen Jugendarbeit vor Ort in den Stadtteilen einfließen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 28.05.2009:
Spielmobil macht an drei Stationen in Eislingen Halt - Nachfrage ist recht unterschiedlich
Drei Tage lang sorgte jetzt das Spielmobil bei den Eislinger Kindern für Spaß in den Pfingstferien. Im Ösch, beim Jugendhaus Talx und am Schillerplatz wurde eifrig gespielt.
Der Einsatz des Spielmobils während der Pfingstferien hat sich bewährt.
"Wir waren wieder gut besucht", erklärt Kerstin Stüven, die Schulsozialarbeiterin der Eislinger Silcherschule, die gemeinsam mit ihren hauptamtlichen Kollegen die Kinder beim Spielmobil des Kreisjugendrings betreut hat. Wobei zu manchen Zeiten, etwa am Dienstagvormittag beim Talx, das Interesse eher spärlich war.
Initiiert ist die Veranstaltung vom Eislinger Kinder- und Jugendbüro. Drei Tage lang waren jeweils drei Mitarbeiter und der Zivildienstleistende der Stadt im Einsatz. "Es herrscht reges Kommen und Gehen", freute sich die Sozialarbeiterin. 30 bis 40 Kinder tummelten sich auch auf dem Schillerplatz und vertrieben sich die Zeit mit der Rollenrutsche und
verschiedenen anderen Spielen.
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 16.5.2009:
Jugendgemeinderat und Stadtjugendring: Wahlveranstaltungen mitden drei Gymnasien
In den vergangenen Tagen führte der Jugendgemeinderat Geislingen in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring und dem Göppinger Kreisjugendring Wahlinformationsveranstaltungen in den Oberstufen des Helfenstein-Gymnasiums, des Michelberg-Gymnasiums und des Wirtschaftsgymnasiums Geislingen durch. Unter dem Motto "Wählen, wieso?"
diskutierten die Mitglieder der Jugendgremien mit den Schülern über Politik und Demokratie.
Anhand einer anschaulichen Präsentation erklärten die politisch engagierten Jugendlichen ausführlich das Wahlsystem der am Sonntag, 7.
Juni, anstehenden Kommunal- und Kreistagswahl.
Im Anschluss daran, konnten die Jugendlichen ihre Stimmen bei einer Testwahl mit Beispiel-Wahlzetteln wie an der Kommunalwahl setzen. Das Wahlergebnis dieser Testwahl wurde an jeder Schule am Schwarzen Brett bekannt gegeben. Es wurde außerdem auf die vielen Veranstaltungen zur Kommunalwahl für Jungwähler aufmerksam gemacht und die Schüler konnten sich mit allgemeinem Informationsmaterial zur Wahl eindecken.
Die Arbeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurde mit viel Applaus belohnt.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 15.05.2009:
Diskussion mit Vertretern aller Kreistagsfraktionen über Zukunftsthemen
Beteiligung, Pflege, Ehrenamtlichkeit, soziales Zusammenleben und Förderung der Jugend- und Altenarbeit - dies sind die aktuellen Themen, die beim "Gipfel der Generationen" besprochen wurden. Beteiligt waren Kreisseniorenrat, Kreisjugendring und Vertreter aller Kreistagsfraktionen.
Die Teilnehmer bearbeiteten die Themen zunächst in Kleingruppen und brachten ihre Ergebnisse und Fragestellungen anschließend ins Plenum ein.
Das Ziel der Veranstalter, ihre Themen ins Bewusstsein der Politiker zu bringen und anzusprechen, sei erreicht worden, heißt es in einer Presseerklärung. Es sei klar geworden, dass im Kreis Göppingen das Engagement der Einwohner erstklassig ist und das gesamte soziale Gefüge nachhaltig unterstützt. Dieses Engagement gelte es, zu erhalten, zu unterstützen und politisch wie auch finanziell zu fördern. In den Gesprächen sei deutlich geworden, dass bewährte Strukturen erhalten werden müssten und man sich trotz der weltweiten Krise nicht verstecken dürfe. Es gelte, Menschen zu gewinnen für die anstehenden Aufgaben. Alle müssten mit anpacken. Der Stauferkreis müsse lebendig bleiben. Die Politik wolle darauf hinarbeiten. Der Kreisseniorenrat und der Kreisjugendring wollen die Entscheidungsträger dabei konstruktiv begleiten und immer wieder auf positive Entscheidungen drängen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 12.05.2009:
Um die "Kreispolitik der Zukunft" geht es heute Abend um 19 Uhr bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Kreisseniorenrat und Kreisjugendring im Schuler-Zimmer der Göppinger Stadthalle. Motto der Veranstaltung mit Kreistags-Politikern der verschiedenen Parteien: "Alt und Jung, wir haben die Wahl."
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 07.05.2009:
Gespräch in der Stadthalle über die künftige Kreispolitik
Der Kreisseniorenrat und der Kreisjugendring veranstalten am 12. Mai in der Göppinger Stadthalle einen "Gipfel der Generationen". Die öffentliche Veranstaltung im Schuler-Zimmer beginnt um 19 Uhr. Ziel der Initiatoren ist es, mit Kreistagspolitikern ins Gespräch über die künftige Kreispolitik zu kommen. "Alt und Jung, wir haben die Wahl", lautet das Motto der Veranstaltung. Generationenübergreifend sollen an diesem Abend die Themenfelder Beteiligung, Pflege, Ehrenamt, soziales Zusammenleben und Förderung der Jugend- und Altenarbeit bearbeitet werden. Dazu haben der Kreisseniorenrat und der Kreisjugendring in den vergangenen Monaten Wahlprüfsteine erarbeitet. Für die Veranstaltung am 12. Mai ist ein "Meinungsmarkt" vorgesehen, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, die Themen in lockerer Runde zu besprechen. Den Abschluss des Abends bildet eine Podiumsdiskussion, bei der offene Fragen direkt an die Vertreter der Kreistagsfraktionen gestellt werden können. Weitere Informationen im Internet unter http://wahlen.kjr.org
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 07.05.2009:
Am Dienstag, 12. Mai, diskutieren Kreisseniorenrat (KSR) und Kreisjugendring (KJR) gemeinsam mit Kreistagspolitikern. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Schuler-Zimmer der Göppinger Stadthalle. Das Motto
lautet: "Alt und Jung, wir haben die Wahl!" Generationenübergreifend werden die Themenfelder Beteiligung, Pflege, Ehrenamt, soziales Zusammenleben und Förderung der Jugend- und Altenarbeit angesprochen. KSR und KJR haben Wahlprüfsteine erarbeitet. Am 12. Mai wird es einen "Meinungsmarkt" mit sechs "Marktthemen" geben. Die Teilnehmer können jeweils 20 Minuten drei der sechs Themen in lockerer Runde miteinander besprechen. Zum Abschluss des Abends wird es eine Podiumsdiskussion geben.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) und Geislinger Zeitung (GZ) vom 24.04.2009:
Kreisjugendring stellt Aktionen vor
Der Kreisjugendring hat seine Aktionen für das Superwahljahr vorgestellt und bereits zum vierten Mal den "Jugendarbeitsgrämmy" verliehen.
Kreis Göppingen Bei der jüngsten Delegiertenversammlung des Kreisjugendrings ist das Projekt "Nicht ohne uns! Wahlen 2009" vorgestellt worden. Außerdem wurde zum vierten Mal der "Jugendarbeitsgrämmy" für herausragende Leistungen im Bereich der Jugendarbeit verliehen.
Die Mitgliedsorganisationen des Kreisjugendring Göppingen (KJR) trafen sich in den Räumen der Begegnungsstätte des Kreisvereins Leben mit Behinderungen in Süßen, um sich über die Arbeit des Jahres 2008 auszutauschen. Der Jahresbericht 2008 und der Beschluss über den Haushaltsplan 2009 wurden besprochen, der Verband "Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen" stellte sich vor und die Aktion im Superwahljahr 2009 "Nicht ohne uns! Wahlen 2009" wurden bekannt gegeben. Darüber hinaus wurde der "Jugendarbeitsgrämmy" für einen herausragenden Einsatz in der Jugendarbeit in unserem Landkreis im Jahr 2008 verliehen. Der "Grämmy" ist mit 250 Euro dotiert. Vier Vorschläge standen zur Abstimmung: Die Stadt Ebersbach, der Kinder- und Jugendtreff der Gemeinde Kuchen, die Rovergruppen der DPSG aus Salach, Eislingen und Göppingen und der Kreisverein Leben mit Behinderungen Göppingen.
Der Kreisverein Leben mit Behinderungen Göppingen ging als Sieger aus der Abstimmung hervor. Der Kreisverein hatte 2008 ein gemeinsames Theaterprojekt mit der J.G. Fischer-Schule aus Süßen an Weihnachten gemacht. Das Theaterstück wurde selbst geschrieben und hieß "Das Fest ohne Grenzen". Dieses Projekt war sehr erfolgreich für die Kinder aus der J.G. Fischer-Schule, aber auch für die Menschen mit Behinderung.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 14.03.2009:
· Verein Hospiz im Landkreis: Bau eines stationären Hospizes.
· Diakoniestation Göppingen: Betreuungsdienst für Demenzkranke aufbauen.
· "Haus Linde": Wohnung für obdachlose Frauen.
· Kreisverein Leben mit Behinderung: Bau einer Kerzenwerkstatt.
· Lebenshilfe: Gesangs- und Rhythmikgruppe für Behinderte.
· Rotes Kreuz: Anschaffung von zehn Kindernotfallkoffern.
· Schulerburg-Kindergarten: Reittherapie für behinderte Kinder.
· Verein Freihof Reiter St. Christophorus: Rampe für Reittherapie mit behinderten Kindern.
· Organisation Pro Familia: Hilfe für siebenköpfige Familie mit mehreren behinderten Kindern.
· Heilsarmee: fünf weitere Zimmern für Wohnungslose.
· VHS Göppingen: Alphabetisierungs- und Qualifizierungskurse für den Berufseinstieg.
· Stiftung St. Stephanus: Veranstaltungsreihe über Demenz.
· Bündnis für Familien: Erziehungshilfen für Bedürftige.
· Haus der Familie: Kindergruppe beim Familientreff.
· BRH Rettungshundestaffel: Ausbau des Einsatzleitwagens
· SOS Jugendhilfen Projekt "Gelbe Karte - Kurswechsel" .
· Kreisjugendring: Ersatz für einen altersschwachen Kleinbus.
· Stiftung Tragwerk: Tagesgruppe in Ebersbach.
· Arbeiterwohlfahrt: Pflegerische Versorgung von Migranten.
· Rainbow City: Anhänger und Ausstattung für das Spülmobil.
· Kinderzirkusfestival: Mitmachzirkus.
· Kreisjugendamt: Projekt in der Jungenpädagogik.
· SAB: Ausbildung benachteiligter Jugendlicher.
· Johanniter: Neues Zelt für Notfalleinsätze.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 05.03.2009:
"Misch Du auch mal mit", fordert der Kreisjugendring die Teenager in Göppingen auf und gibt Tipps und Anregungen in einem Flyer.
Kreis Göppingen Der Kreisjugendring verteilt Flyer zum Thema "Misch Du auch mal mit" an Schulen und Jugendeinrichtungen und bietet eine umfangreiche Mappe mit Tipps und Anregungen an."Ziel des Kreisjugendrings ist eine dauerhafte und ernst genommene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen", erläuterte KJR-Vorsitzender Volker Landskron bei der Vorstellung der jüngsten KJR-Publikationen. Vielfach wissen aber die Jugendlichen gar nicht, an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden können. Diesen Ausreden tritt ein mehrfach gefaltetes DIN A 3-Poster entgegen und stellt Anlaufstellen vor, zeigt Beispiele jugendlichen Engagements auf, verweist auf Schülerzertifikate und Ehrenamtskarte und beleuchtet die rechtlichen Hintergründe - alles leicht verständlich geschrieben. Da aktives Handeln den Lernerfolg verstärkt, sind dem Flyer acht Sticker beigefügt, die die Jugendlichen selber einkleben können. Verteilt wird das Poster in Broschürenformat an den Schulen und Jugendeinrichtungen.
Darüber hinaus unterstützt eine Mappe mit Arbeitshilfen die in der Jugendarbeit tätigen Fachkräfte, aber auch interessierte Bürger, die in ihrem Sozialraum etwas für Jugendliche auf die Beine stellen wollen. Erhältlich ist die Mappe beim Referat Kinder und Jugend der Stadtverwaltung, Telefon: (07161)650-457, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Vorgestellt werden verschiedene Beteiligungsformen, Checklisten für die zielorientierte Beteiligung bestimmter Gruppen, aber auch die Ergebnisse der Bestandserhebungen und Befragungen. Über 250 Fragebögen hat das Projektteam unter Leitung von Adelheid Schlegel an Schulen, Vereine, Jugendhäuser etc. versandt; in sieben Gruppeninterviews wurden zudem über 50 Göppinger Jugendliche zu ihrer Einschätzung der Beteiligungsmöglichkeiten befragt. Das Projekt lief vom 15. Juni bis 31. Dezember 2008 und kostete rund 20 500 Euro, von denen 19 370 Euro über das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut" finanziert wurden.
Die erste Arbeitsmappe überreichte der KJR-Chef an Oberbürgermeister Guido Till, der sagte: "Ich würde mich sehr freuen, wenn die Impulse aus dem Projekt in unserer Stadt auf fruchtbaren Boden fallen."
Pressemitteilung der Stadt Göppingen zum Projekt "Misch Du auch mal mit!":
"Misch Du auch mal mit" fordert der Kreisjugendring die Teenager in Göppingen auf. Damit diese auch wissen, wo und wie sie mitmischen können, verteilt der KJR Flyer an Schulen und Jugendeinrichtungen und bietet eine umfangreiche Mappe mit Tipps und Anregungen an.
„Ziel des Kreisjugendrings ist eine dauerhafte und ernst genommene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“, erläuterte KJR-Vorsitzender Volker Landskron bei der Vorstellung der jüngsten KJR-Publikationen. Vielfach wissen aber die Jugendlichen gar nicht, an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden können. Oder sie befürchten, ohnehin nichts erreichen zu können. Diesen Ausreden tritt ein mehrfach gefalteter DIN A 3-Poster entgegen und stellt Anlaufstellen vor, zeigt Beispiele jugendlichen Engagements auf, verweist auf Schülerzertifikate und Ehrenamtskarte und beleuchtet die rechtlichen Hintergründe – alles leicht verständlich geschrieben. Da aktives Handeln den Lernerfolg verstärkt, sind dem Flyer acht Sticker beigefügt, die die Jugendlichen selber einkleben können. Verteilt wird das Poster in Broschürenformat an den Schulen und Jugendeinrichtungen.
Darüber hinaus unterstützt eine Mappe mit Arbeitshilfen die in der Jugendarbeit tätige Fachkräfte, aber auch interessierte Bürger/-innen, die in ihrem Sozialraum etwas für Jugendliche auf die Beine stellen wollen. Erhältlich ist die Mappe beim Referat Kinder und Jugend der Stadtverwaltung, Pfarrstraße 11, Telefon 07161/650-457, E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
. Vorgestellt werden verschiedene Beteiligungsformen, Checklisten für die zielorientierte Beteiligung bestimmter Gruppen, aber auch die Ergebnisse der Bestandserhebungen und Befragungen. Über 250 Fragebögen hat das Projektteam unter Leitung von Adelheid Schlegel an Schulen, Vereine, Jugendhäuser etc. versandt; in sieben Gruppeninterviews wurden zudem über 50 Göppinger Jugendliche zu ihrer Einschätzung der Beteiligungsmöglichkeiten befragt. Das Projekt lief vom 15. Juni bis 31. Dezember 2008 und kostete rund 20.500 Euro, von denen 19.370 Euro über das Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“ finanziert wurden.
„’Misch auch Du mal mit’ soll die Beteiligungskultur in Politik und Verwaltung, in Schulen und Vereinen sowie in den Stadtteilen stärken“, überreichte KJR-Chef Volker Landskron die jeweils ersten Exemplare von Flyer und Arbeitsmappe an Oberbürgermeister Guido Till. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Impulse aus dem Projekt in unserer Stadt einschließlich der Stadtbezirke auf fruchtbaren Boden fallen und von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und Bildungseinrichtungen aufgegriffen werden“, dankte OB Till „für den weiteren Schritt hin zu mehr Kinder- und Jugendbeteiligung.“