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Jahresbericht 2006 Drucken E-Mail
Jahresberichte
Geschrieben von: Kreisjugendring Göppingen   
Montag, 19. März 2007 um 11:59 Uhr

Vorwort des Vorstands

Liebe Mitmenschen rund um den Kreisjugendring,
 
vor euch liegt der Bericht des Kreisjugendringes über das Jahr 2006. In
diesem, nun vergangenen, Jahr hat der Kreisjugendring wieder viele und
vieles bewegt. Und nicht zuletzt bei den Delegiertenversammlungen hörten
wir, das die Arbeit geschätzt wird. Für uns auch ein Ansporn die Fahne für
die Jugendverbandsarbeit weiter hoch zu halten. Dabei bauen wir aber nicht
nur auf das altbewährte, sondern schlagen auch neue Wege ein.

 
Neue Kooperationen sind wir eingegangen: Auch wenn der Besuch von
Jugendlichen selbst nicht so zahlreich war, fanden wir mit der
Generationenkonferenz, zusammen mit dem Kreisseniorenrat und dem BDKJ, eine
gute Form das Jahr 2006 zu beginnen. Für uns auch der Auftakt der
Landtagswahlen. Die Beteiligung bei der Onlinewahl für alle unter 18 Jahren
gab uns Recht: Interessensvertretung ist wichtig und richtig.
 
Einen neuen Weg der Anerkennung für herausragenden Einsatz für die
Jugendarbeit sind wir gegangen: Der Jugendarbeitsgrämmy, den 2006 die
Gemeinde Heiningen erhalten hat.
 
Neue Aufgabenfelder haben wir uns erschlossen: Im Auftrag der
Delegiertenversammlung haben wir uns dem Thema "Jugendarbeit und Schule"
angenommen. Ein sehr weites Feld das immer noch sortiert und bearbeitet
werden muss.
 
Eine neue Geschäftsstelle haben wir bezogen: von Göppingen, aus einem doch
recht anonymen Umfeld heraus sind wir in den Schlachthof nach Geislingen
gezogen. Zusammen mit dem SJR Geislingen unter einem Dach fanden wir ein
neues Zuhause.
 
Doch wir wollen unsere Verbände nicht aus den Augen verlieren, unser
Auftraggeber, Korrektiv, und Interessensgeber. Wie schnell man an den Punkt
kommt Aktionen oder Veranstaltungen zu machen die abgehoben sind haben wir
an dem Ehrenamtstag im März gemerkt. Er musste mangels Anmeldungen
ausfallen.
 
Nicht zuletzt deshalb wollen wir das Jahr 2007 dazu nutzen den Kontakt zu
den Verbänden wieder neu aufzugreifen. Immer wieder stellen wir
Kommunikationslücken fest. Verbände die z.B. über Zuschüsse nicht bescheid
wissen oder Ehrenamtlich Mitarbeitende die für ihre Tätigkeit mehr als nur
ihren Kopf hinhalten müssen darf es eigentlich nicht geben.
Auch die JuLeiCa, ein Beweis von qualifiziert hochwertiger Jugendarbeit soll
2007 im Landkreis Göppingen bekannter und "nützlicher" werden.
 
Wir lassen von uns hören und auch spüren.
 
Auf ein weiteres gutes Miteinander
 
Volker Landskron
1. Vorsitzender

 

Bericht aus der Geschäftsstelle:

Das Jahr 2006 war davon geprägt, die Arbeit des Kreisjugendrings als Dachverband der Kinder- und Jugendarbeit betreibenden Vereine und Verbände im Landkreis zu festigen. Der nachfolgende Bericht soll als grober Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Kreisjugendrings Göppingen im Jahr 2006 dienen.

Delegiertenversammlungen:
An der ersten Delegiertenversammlung des Jahres am 30.03.2006 wurde der Jahresbericht 2005 vorgestellt. Neben den Vereins - Regularien wurde über den neuen Standort der KJR-Geschäftsstelle entschieden und der 1. Jugendarbeitsgrämmy für ein herausragendes Engagement für die Jugendarbeit von der Delegiertenversammlung vergeben. Der Preisträger 2006 war die Gemeinde Heiningen.

An der zweiten Delegiertenversammlung am 29.04.2006 wurden die beiden Themenbereiche Juleica und Jugendpolitischer Arbeitskreis besprochen. Da diese Delegiertenversammlung nicht beschlussfähig war, wurden diese Themen an der dritten Delegiertenversammlung nochmals aufgenommen.

Die dritte Delegiertenversammlung am 26.10.2006 befasste sich schwerpunktmäßig mit einem Rückblick auf die jugendpolitische Arbeit des KJR und Satzungsänderungen.


Verwaltungsratssitzungen:
Der Verwaltungsrat des KJR tagte am 20.02.2006. Bei dieser Sitzung wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2006 vorberaten und verabschiedet. Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit mit den Kreistagsfraktionen und Vorabsprachen für Besuche in den Fraktionen.


Vorstandsarbeit:
Der Vorstand traf sich im Jahr 2006 zu acht Vorstandssitzungen.

Themenschwerpunkte des Jahres waren:
 * Stärkung der jugendpolitischen Interessensvertretung auf Landkreisebene
 * Stärkung der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und anderen Freien Trägern der Jugendhilfe
 * Landtagswahl 2006
 * Organisation der Generationenkonferenz und der Aktion "Wir schicken den Kreistag in die Ferien"
 * Überlegungen zur Zusammenarbeit von Jugendarbeit und Schule
 * Organisation und Durchführung des Geschäftsstellenumzugs
 * Vorüberlegungen zum Juleica-Jahr 2007


Finanzen:
Der KJR begann das Jahr 2006 mit ca. 11.000 € an Rücklagen. Im Laufe des Jahres konnte diese Höhe gehalten werden. Der KJR beendet das Jahr 2006 mit einem Jahresüberschuss von rund 800 €. Der Jahresüberschuss wäre um ca. 2000 € höher, wenn nicht ein Entleiher insolvent geworden wäre.


Verbandsarbeit:
Der KJR hat einen engen Kontakt zu einer Vielzahl seiner Mitgliedsverbände.
Die Vorstände des KJR als auch der Geschäftsführer besuchten daher viele Veranstaltungen und Sitzungen der Mitgliedsverbände.
Aus diesen Kontakten erwachsen ständig neue Projekte und Themenfelder für den Kreisjugendring. Die bearbeiteten Themen reichten über die Nachwuchsarbeit, Finanzierungsmöglichkeiten, Organisation des Verbandes, Gründung von Vereinen der Jugendarbeit bis hin zu Veranstaltungen mit dem KJR (Generationenkonferenz in Kooperation mit dem BDKJ und dem Kreisseniorenrat, Veranstaltungen zur Landtagswahl 2006, Weltkindertage in Göppingen und Eislingen).

Der KJR will ein nach außen hin offen agierender Dachverband sein. Daher wird ein umfangreicher Internetauftritt unter www.kjr.org realisiert. Hier sind wichtige Infos zur Jugendarbeit aber auch das komplette Verleihangebot des KJR abrufbar.

Ein weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf die Unterstützung der Mitgliedsverbände stellt das Fortbildungsprogramm des KJR in Kooperation mit dem Kreisjugendamt und dem Haus der Familie Göppingen dar. Für das Fortbildungsprogramm 2006/2007 haben sich Ende Dezember 2006 insgesamt 160 Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter aus dem Landkreis angemeldet.


Jugendpolitische Arbeit:
Der KJR beteiligte sich aktiv an den Landtagswahlen 2006. Es wurde landkreisweit zu einer unter 18-Wahl im Internet aufgerufen. Begleitend fanden mehrere Veranstaltungen (Podien, Diskussionsrunden etc.) zur Wahl statt. Der KJR warb für die Veranstaltungen und für die Abgabe der eigenen Stimme mit dem Plakat "Politik ohne Jugend ist wie Sommer ohne Ferien" an allen Schulen, den Mitgliedsverbänden und in allen offenen Jugendeinrichtungen des Landkreises.

Der KJR veranstaltete im Jahr 2006 wieder die Aktion "Wir schicken den Kreistag in die Ferien". Ziel dieser Aktion war es, Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung, die Bedeutung der kommunalen Jugendarbeit als Jugendbildungsarbeit und präventiver Arbeit hervorzuheben.  Die Aktion bot Anknüpfungspunkte für Verbandsspezifische Anliegen an Politiker und Verwaltungsvertreter.
Die Resonanz war 2006 nicht so gut wie 2005. Nur eine handvoll Politiker nahm die Gelegenheit wahr und besuchte ein Angebot. Daher wurde auf der Delegiertenversammlung im Oktober beschlossen, diese Aktion erst wieder im Jahr 2008 zu veranstalten.

Der KJR beteiligte sich im Jahr 2006 an über 30 Arbeitskreistreffen auf Landkreisebene (z.B. Jugendhilfeplanung JAMP, Hauptamtlichentreff, AK Jungen, AK Jugendarbeit, AK Jugendhilfe)

Zusammenschluss Freier Träger (ZSFT):
Der KJR ist Mitglied im Zusammenschluss der Freien Träger im Landkreis Göppingen. Dieser Zusammenschluss vertritt über 20 Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf der Landkreisebene. Die Themen des ZSFT umfassen hauptsächlich die der Hilfen zur Erziehung, also nicht primär die der Jugendarbeit. Trotzdem war und ist es dem Vorstand wichtig, dass der KJR dort vertreten ist, um die politische Lobbyarbeit für Kinder und Jugendliche voranzutreiben. Weitere Infos zum ZSFT unter
www.zsft.de.


Jugendhilfeausschuss (JHA):
Ein Ziel des Kreisjugendrings ist es, die Interessen von Kindern und Jugendlichen auf politischer Ebene zu vertreten. Der JHA ist mit dem Kreistag das wichtigste jugendpolitische Gremium auf der Landkreisebene. Der KJR stellt drei der insgesamt 15 stimmberechtigten Mitglieder des JHA. Der KJR war bei allen vier Sitzungen des Ausschusses mit seinen stimmberechtigten Mitgliedern vertreten.
Die gewählten Mitglieder des KJR, als auch deren Stellvertretungen, trafen sich vor jeder Ausschusssitzung zu einer Vorabbesprechung. Mit den anderen drei Jugendhilfeausschussmitgliedern der Freien Träger werden gemeinsame Vorbereitungstreffen abgehalten.

Im letzten Jahr wurden auf Initiative des KJR und der Freien Träger die nachfolgenden Themen im JHA behandelt:

 * Kooperation Jugendarbeit und Schule
 * Verabschiedung der Standards für die Jugendarbeit
 * Konzeptionelle Überarbeitung der Göppinger Theatertage
 * Jugendagentur - Kompetenzbörse - Markt & Job


Spielmobil:
Das Spielmobil hatte im Jahr 2006 48 Einsatztage. Die Einsätze reichten von Familienfesten, Firmenausstellungen über Schuleinsätze bis hin zu einem einwöchigen Einsatz in der Spielstadt Rainbow City.

Das Innen-Spielmobil erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Alle 19 Veranstalter, die es bisher ausgeliehen hatten, wollen es zukünftig wieder ausleihen.

Die gesamten Spielmobileinsätze waren nur möglich durch das sehr große Engagement von einer Vielzahl von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, welche die Einsätze weitestgehend selbstverantwortlich durchführen. Für die Qualifizierung der SpielmobilmitarbeiterInnen wurde im Frühjahr 2006 ein Fortbildungsseminar veranstaltet an dem 15 "Spielmobiler" teilnahmen.


Verleih:
Der Verleih von Zeltmaterial, KFZ, Spielmobil und Hüpfburg ist eine elementare Dienstleistung des Kreisjugendrings für dessen Mitglieder und deren Jugendarbeit.
Im Jahr 2006 wurde eine neue Zelthaut für unser Partyzelt als auch einige Ersatzbeschaffungen für die restlichen Zelte getätigt (Gesamtvolumen ca. 2500 €).

 

Der Kreisjugendring 2006 in Zahlen:


Delegiertenversammlungen: 3
Verwaltungsratssitzungen:  1
Vorstandssitzungen:  8


Praktikumsmonate Außenarbeitstherapie für Menschen aus dem
Christophsbad: 6 (2005: 8)
Geleistete Arbeitsstunden über die Jugendgerichtshilfe: 99 Stunden (132)


Beantragte Zuschüsse (Kreis- und Landesjugendplan): ca. 44000 €
Weitere Zuschüsse für Projekte (JUZIF):   ca.   1000 €
Projekte im Auftrag des Jugendamtes:    ca.   5000 €


Einsatztage Verleih:
Spielmobil:  48 (41)
Innen-Spielmobil: 19 (12)
Hüpfburg:  32 (22)
Schminkkoffer: 14 (10)
Sprinter:  118 (109)
Scudo:  99 (99)
SG 30:  97 (148)
SG 20:  291 (292)
SG 12:  28 (29)


Zugriffe auf die Vereinshomepage: ca. 145000 Hits (38000)
Zugriffe auf die JUZIF-Seite:  ca.   26000 Hits (20000)

Versand von 12 Newslettern an über 150 Empfänger im Landkreis

Zeitungsartikel:    50



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