Positive erste Bilanz für das Spielmobilprojekt 2010: Über 60 Rückmeldungen von unterschiedlichen Kindergärten, Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, sowie Kinder – und Jugendhäusern aus dem gesamten Landkreis Göppingen sind in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings Göppingen e.V. eingegangen.
In der Zeit von Februar bis April 2010 werden die Mitarbeiter Chris Cuthbertson und Özlem Soytekin somit über 2000 Kinder mit der Aktion erreichen. Eine 8 Meter lange Rollenrutsche, ein riesen Vier-Gewinnt, verschiedene Fahrzeuge, ein Riesenmikado, zahlreiche Abenteuerspiele, uvm. stehen hierbei im Mittelpunkt.
Der Erste Einsatz des Spielmobils wird am 2. Februar 2010 in der Grundschule Aufhausen stattfinden.
„Wir freuen uns jetzt schon auf die gemeinsame Zeit mit den Kindern und dem Spielmobil“, berichten die beiden engagierten Mitarbeiter des Kreisjugendrings.
Aktuelle Informationen findet man auf der Projekthomepage www.spielmobil.kjr.org
Von Februar bis April 2010 wird es wieder eine Spielmobilaktion des Kreisjugendrings Göppingen e.V. geben:
Die Mitarbeiter Chris Cuthbertson und Özlem Soytekin werden mit dem Spielmobil im gesamten Kreisgebiet verschiedene Schulen, Kindergärten, Jugendhäusern, Horte, Jugendhilfeeinrichtungen und Familientreffs besuchen.
Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen alternative Spielmöglichkeiten aufzuzeigen, Neues zu Erfahren und zu Erlernen, sowie die Kreativität, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeit zu fördern.
Zum Abschluss des Projektes werden wir unser "Spielideenfindungsbuch" neu gestalten, in dem alle Ideen der Kinder und Jugendlichen gesammelt sind und welches dann auf unserer Homepage und in gedruckter Form veröffentlicht wird. Hierbei wird es auch einen Schwerpunkt auf Spielideen von Kindern mit Migrationshintergrund geben.
Artikel aus der Göppinger (NWZ) und Geislinger (GZ) Zeitung vom 30.11.2009:
In den Schulen des Landkreises kommt Bewegung ins Spiel: Die Botschafterteams sind eifrig dabei in allen Klassen der Schulen, die Aktion "Mitmachen Ehrensache" zu verkünden, die am 4. Dezember stattfindet. Dabei stellen die Botschafter die Aktion den Klassen vor und erklären den Schülern die Hintergründe und gerade warum die Aktion so wichtig ist, wird den Schülern nahe gelegt. Selbstverständlich beantworten die Botschafter auch die Fragen die ihnen die Schüler zur Aktion stellen, "Da kann man auch mal ganz schön ins Schwitzen kommen, wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind und die Aktion vorstellen. Aber in erster Linie ist immer der gute Zweck der da dahinter steckt im Vordergrund und ich freue mich auch dieses Jahr wieder Botschafter sein zu dürfen", sagt Roberto Elia. Auch die anderen Botschafter freuen sich über die tolle Zusammenarbeit mit den Schulen. Dieses Jahr werden wieder mit dem erarbeiteten Lohn soziale Projekten unterstützt. Er kommt z.B. dem Jugendhaus Bad Boll zu gute die einen neuen Skatepark aufbauen möchten oder dem Projekt "Barrierefrei" des Jugendhaus Kuchens.
Die Aktion findet satt am 4. Dezember: 9 Uhr Treffpunkt bei der Fa. ETG in Holzheim mit Firat Arslan. Er wird sich hier für den Dienst auf dem Müllwagen umkleiden. 9.45 Uhr bis 11.30 Uhr: Begleitung von Firat Arslan auf dem Müllwagen. 12 Uhr: Jugendliche die an der Aktion teilnehmen, werden bei ihrer Arbeit besucht. 15 bis 16 Uhr: Treffen mit dem Albwerk in Geislingen, 18.30 Uhr: Besuch in Ebersbach im Kinder- und Jugendzentrum E3 zur Chillout Party.
Hier eine kleine Zusammenstellung, was alles möglich ist für Schülerinnen und Schüler unter 15 Jahren:
5., 6., 7. Klasse / unter 13 jährige TN:
- Teilnahme möglich als Klassenaktion bzw. alle Schüller bei einem Arbeitgeber
- Lehrer als Verantwortlicher dabei
- keine Zeitbeschränkung
- ein Arbeitsvertrag mit anhängender Schülerliste
8., 9., 10. Klasse / 13 und 14 jährige TN:
Arbeitszeit darf nur zwei Stunden betragen, außer:
Im Rahmen einer Berufserkundung / eines Betriebspraktika ist eine Arbeitszeit auch länger als 2 Stunden erlaubt. Vorraussetzung: als solches anerkannt (in der Regel muss die ganze Klasse teilnehmen); es muss eine Bestätigung des Lehrers oder der Schule dem Arbeitgeber vorgelegt werden.
ab 15 Jahren:
Arbeitszeit darf bis zu 8 Stunden betragen.
Wenn Ihr Fragen habt, dann meldet euch einfach bei uns.
Die Idee ist einfach und gut: Jugendliche suchen sich selbständig einen Arbeitgeber ihrer Wahl und jobben dort am 4. Dezember.
Sie verzichten auf ihren Lohn und spenden das Geld jeweils regional ausgewählten "guten Zwecken".
Tausende Schülerinnen und Schüler in ganz Baden-Württemberg suchen sich wieder einen Arbeitsplatz und jobben für einen guten Zweck.
In den meisten Regionen findet der diesjährige Aktionstag am 4. Dezember statt, da der 5. Dezember (der Internationale Tag des Ehrenamts) auf einen Samstag fällt.
Der Kreisjugendring Göppingen e.V. wird dieses Jahr zum 2. Mal die Aktion landkreisweit veranstalten.
Weitere Infos unter: www.mitmachen-ehrensache.de und im Anhang.
Abschlussparty zu "Mitmachen Ehrensache" - Schirmherr Firat Arslan
Nicht nur beim Arbeiten lautete das Motto "Mitmachen Ehrensache": Auch bei der Abschlussparty der gleichnamigen bekannten Aktion war am Wochenende in Donzdorf Mitfeiern Ehrensache.
Es war nicht nur die Freude über mehr als 3500 Euro, die im Rahmen der Aktion "Mitmachen Ehrensache" am Wochenende im Jugendhaus "Caracho" in Donzdorf an Jugendprojekte aus dem Landkreis übergeben werden konnten. Es war auch das gute Gefühl bei den Jugendlichen und Betrieben, die an der Aktion teilgenommen hatten, mit ein bisschen Arbeit viel bewegt zu haben.
Organisiert vom Kreisjugendring haben Anfang Dezember rund 200 Jugendliche aus dem Landkreis ihren Lohn aus mehreren Stunden Arbeit gespendet, um unter anderem Projekte wie einen neuen Bolzplatz in Geislingen, einen Verdunkelungsvorhang im Jugendhaus in Ebersbach oder eine Bilderausstellung in Süßen zu unterstützen. Und nicht nur dem bekannten Boxer Firat Arslan, Schirmherr der Aktion, gefiel es, dass zum Beispiel auch der Filstreff in Geislingen von einer Spende profitiert und sich somit einen neuen Boxsack leisten kann. Warum es diesen braucht, schildert Betreuer Volker Castan in kurzen Worten: "Zehn Minuten am Boxsack und die Jugendlichen sind wieder normal." Und Timm Vesenmaier, Vertreter der Jugendfeuerwehr aus Donzdorf, brachte die Dankbarkeit der Scheckempfänger auf den Punkt: "Vielen Dank auch an die Kinder und Jugendlichen, die für das Geld ganz schön geschafft habend - eine super Aktion."
Auch in diesem Jahr wird es "Mitmachen Ehrensache" im Landkreis wieder geben. Thomas Franz, Geschäftsführer des Kreisjugendringes, wandte sich im Jugendhaus Caracho direkt an die anwesenden Jugendlichen: "Ohne euch wäre diese Aktion eine Nullnummer gewesen. Das Ziel für dieses Jahr sind 400 Jugendliche. Wir wollen die 5000-Euro-Marke knacken."
Auch 2009 wird Mitmachen - Ehrensache bei uns im Landkreis veranstaltet. Die Planungen hierfür laufen so langsam an. Wie letztes Jahr sind wir auf der Suche nach Projekten der Jugendarbeit, die eine finanzielle Unterstützung benötigen.
Bitte meldet uns daher Projekte, die die finanzielle Unterstützung durch die Aktion Mitmachen – Ehrensache 2009 brauchen können oder die ihr für unterstützenswürdig haltet.
Die Rückmeldung sollte bis Anfang Juli 2009 bei uns eingehen.
"Misch Du auch mal mit", fordert der Kreisjugendring die Teenager in Göppingen auf und gibt Tipps und Anregungen in einem Flyer.
Kreis Göppingen Der Kreisjugendring verteilt Flyer zum Thema "Misch Du auch mal mit" an Schulen und Jugendeinrichtungen und bietet eine umfangreiche Mappe mit Tipps und Anregungen an."Ziel des Kreisjugendrings ist eine dauerhafte und ernst genommene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen", erläuterte KJR-Vorsitzender Volker Landskron bei der Vorstellung der jüngsten KJR-Publikationen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 8.12.2008:
Mach dich fit, misch mit! So lautete die Aufforderung des Kreisjugendringes an Jugendliche. Am "Tag der Mitmischer" trafen sich rund 20 Jugendliche beim Alevitischen Kulturverein, um Ideen zu besprechen.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 06.12.2008:
"Mitmachen Ehrensache": Firat Arslan unterstützt Jugendliche im Kreis
"Mitmachen Ehrensache" - dieses Schlagwort haben sich gestern etliche Schüler im Landkreis Göppingen zu Herzen genommen und haben für Jugendprojekte im Kreis ehrenamtlich gearbeitet.
Artikel aus der Göppinger und Geislinger Zeitung (NWZ und GZ) vom 05.12.2008:
Für viele Jugendliche ist heute "Mitmachen Ehrensache"
Am heutigen landesweiten Aktionstag "Mitmachen Ehrensache" beteiligen sich auch wieder viele Jugendliche aus dem Landkreis Göppingen. Der Süßener Box-Champion Firat Arslan hat die Schirmherrschaft übernommen und wird Jugendliche an ihren Arbeitsplätzen besuchen. Die jungen Leute spenden ihren Verdienst für den guten Zweck. In diesem Jahr gehen die Erlöse der Aktion, deren Träger der Kreisjugendring ist, an acht Projekte im Landkreis. Egal ob es für die Jugendarbeit der Donzdorfer Feuerwehr, den Verdunklungsvorhang des E3 in Ebersbach oder den neuen Klowagen des Stadtjugendrings Geislingen ist, mitmachen ist für die Teilnehmer Ehrensache.
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung (SZ) vom 6.12.2008:
Projekt zur Beteiligung an kommunalen Prozessen geht zu Ende, soll aber fortgesetzt werden
Im Juli hat der Kreisjugendring in Göppingen das Projekt "Misch Du auch mal mit!" gestartet. Am Dienstag werden bei einer Tagung die Ergebnisse mehrerer Befragungen präsentiert. Und schon heute findet ein "Tag der Mitmischer" statt.
Artikel aus der Göppinger und Geislinger Zeitung (NWZ und GZ) vom 03.12.2008:
Kreis Göppingen Die Idee ist einfach und gut: Unter dem Motto "Mitmachen Ehrensache" suchen sich Jugendliche selbstständig einen Arbeitgeber ihrer Wahl und jobben dort am Internationalen Tag des Ehrenamts, also am Freitag, 5. Dezember. Sie verzichten auf ihren Lohn und spenden das Geld regional ausgewählten guten Zwecken. Das sind in der Regel Projekte der Jugendarbeit, die von Jugendlichen selbst ausgewählt werden.
Die Jugendlichen helfen in Firmen, in Behörden, in sozialen Einrichtungen oder bei Privatpersonen. Tun kann man viel - ob im Krankenhaus Essen austragen, Staubwischen im Hotel, im Großhandel Lager aufräumen oder im Supermarkt Regale auffüllen. Viele Jugendliche nutzen den Aktionstag, um schon mal ganz gezielt einen Einblick in ein Arbeitsfeld zu erhalten.
"Ich finde es wichtig, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich für Andere zu engagieren. Etwas Gutes tun und das ganz uneigennützig", sagt Firat Arslan, der Schirmherr der Aktion im Kreis Göppingen. Arslan wird am Freitag selbst Hand anlegen und zudem viele Jugendliche an ihren Arbeitsplätzen besuchen.
"Du hast es satt, wenn in Göppingen über deinen Kopf hinweg entschieden wird?", fragt der Kreisjugendring - und empfiehlt: "Mach dich fit, misch mit!"
Unter diesem Motto wird ein "Tag der Mitmischer" am Samstag, 6. Dezember, für alle jugendlichen Göppinger stattfinden. Von 10 bis 17 Uhr werden im Alevitischen Kulturverein, Heinrich-Landerer-Straße 72, Pläne geschmiedet. Anmeldungen nehmen wir immer gerne in der Geschäftsstelle des Kreisjugendring oder per E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
entgegen. Weitere Infos hier:
Nachricht aus dem GEPPO, dem Amtsblatt der Stadt Göppingen vom 19.11.2008:
"Du hast es satt, wenn in Göppingen über deinen Kopf hinweg entschieden wird?", fragt der Kreisjugendring - und empfiehlt: "Mach dich fit, misch mit!"
Unter diesem Motto wird ein "Tag der Mitmischer" am Samstag, 6. Dezember, für alle jugendlichen Göppinger stattfinden. Von 10 bis 17 Uhr werden im Alevitischen Kulturverein, Heinrich-Landerer-Straße 72, Pläne geschmiedet. Anmeldungen nimmt entgegen der Kreisjugendring, E-Mail info@ kjr.org oder SMS an 0178/5 19 18 51.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 7.11.2008:
"Misch Du auch mal mit"
Kreisjugendring erforscht Beteiligung
Um herauszufinden, welche Beteiligungsformen die Jugendlichen im Kreis Göppingen kennen, ziehen Pia Lang (20) und Holger Schrag (34) vom Kreisjugendring durch diverse Jugendeinrichtungen.
"Was bedeutet denn das Wort Beteiligung überhaupt", so beginnt Pia Lang im Rahmen der Initiative "Misch Du auch mal mit" das Gruppeninterview im Holzheimer Jugendhaus "Woodhome". Die sechs Jugendlichen, die sich neben der älteren, mittlerweile volljährigen "Woodhome"-Generation und der Leiterin Susanne Köber zum Gespräch eingefunden haben, zeigen sich sofort kompetent.
Um herauszufinden, welche Beteiligungsformen die Jugendlichen im Kreis Göppingen kennen, ziehen Pia Lang (20) und Holger Schrag (34) vom Kreisjugendring durch diverse Jugendeinrichtungen.
Kreis Göppingen "Was bedeutet denn das Wort Beteiligung überhaupt", so beginnt Pia Lang im Rahmen der Initiative "Misch Du auch mal mit" das Gruppeninterview im Holzheimer Jugendhaus "Woodhome". Die sechs Jugendlichen, die sich neben der älteren, mittlerweile volljährigen "Woodhome"-Generation und der Leiterin Susanne Köber zum Gespräch eingefunden haben, zeigen sich sofort kompetent.
Liebe Jugendarbeitstreibende, Kolleginnen, Kollegen und alle, die der Jugendarbeit nahe stehen,
der Kreisjugendring veranstaltet im Rahmen des Projektes "Misch Du auch mal mit!" einen Fachtag zum Thema Jugendbeteiligung. Ich lade Euch und Sie alle herzlichst zu dieser Veranstaltung am 9.12.2008 ins Göppinger Rathaus ein.
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung (SZ) vom 28.10.2008:
GÖPPINGEN. Erstmals nimmt der Kreis Göppingen in diesem Jahr offiziell an dem landesweiten Projekt "Mitmachen Ehrensache" teil. Dafür engagieren sich Jugendliche, die einen Tag lang arbeiten und ihren Lohn für einen guten Zweck stiften.
"Jugendliche sind unsere Zukunft. Sie bekommen dabei einen Einblick in die Arbeitswelt und sie setzen sich für jemand ein." Der Süßener Profiboxer Firat Arslan ist der Schirmherr der Aktion "Mitmachen Ehrensache" und hofft auf rege Beteiligung der Schüler an "der guten Sache". Sie sollen sich für den Tag des Ehrenamts, 5. Dezember, für einen Tag einen Arbeitsplatz besorgen. Der Lohn wird einem guten Zweck gespendet. Siebtklässler aus Firat Arslans Heimatstadt Süßen haben von seiner Schirmherrschaft erfahren und sich bereit erklärt, mitzumachen. Und der Exboxweltmeister will auch selbst am 5. Dezember mit Hand anlegen, so es sein Terminkalender zulasse, erklärte er gestern ebenso spontan auf einer Pressekonferenz zur Aktion Mitmachen Ehrensache.
Artikel aus der Geislinger Zeitung (GZ) vom 28.10.2008:
Kreis Göppingen Anfang Dezember ist internationaler Ehrenamtstag. Unter dem Motto "Mitmachen - Ehrensache" werden sich im Kreis zahlreiche Jugendliche gemeinnützig engagieren. Schirmherr ist Boxer Firat Arslan. Der Profiboxer stellte sich spontan als Schirmherr zur Verfügung. "Es ist toll, dass die Jugendlichen Mitmenschen helfen und sie unterstützen", betonte er im Göppinger Landratsamt: "Ich finde es wichtig, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich für andere zu engagieren." Als Vorbild für viele Jugendliche steht Arslan aber nicht nur mit seinem Namen für die Aktion. Er wird sich am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, auch selbst einbringen. An diesem Tag werden zahlreiche Jugendliche im Landkreis in den unterschiedlichsten Firmen, Handwerksbetrieben oder Verwaltungen für einen guten Zweck jobben. Denn ihre Löhne werden in verschiedenen Kreisgemeinden in die Jugendarbeit fließen. So können unter anderem die Freizeitangebote der Jugendfeuerwehr Donzdorf ausgebaut werden, das "Maikäferhäusle Geislingen" erhält Unterstützung für eine Siebdruckanlage und das "E 3" in Ebersbach Geld für einen Verdunklungsvorhang.
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 28.10.2008:
Auch Boxer Firat Arslan unterstützt die kreisweite Aktion zum Ehrenamtstag
Anfang Dezember ist internationaler Ehrenamtstag. Unter dem Motto "Mitmachen - Ehrensache" werden sich im Kreis zahlreiche Jugendliche gemeinnützig engagieren. Schirmherr ist Boxer Firat Arslan. Kreis Göppingen Firat Arslan musste nicht erst überzeugt werden, dass die Aktion "Mitmachen - Ehrensache" eine unterstützenswerte Sache ist. Der Profiboxer stellte sich spontan als Schirmherr zur Verfügung. "Es ist toll, dass die Jugendlichen Mitmenschen helfen und sie unterstützen", betonte er im Göppinger Landratsamt: "Ich finde es wichtig, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich für andere zu engagieren." Als Vorbild für viele Jugendliche steht Arslan aber nicht nur mit seinem Namen für die Aktion. Er wird sich am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, auch selbst einbringen.
Die Idee ist einfach und gut: .Jugendliche suchen sich selbständig einen Arbeitgeber ihrer Wahl und jobben dort am Internationalen Tag des Ehrenamts, den 5. Dezember. Sie verzichten auf ihren Lohn und spenden das Geld jeweils regional ausgewählten "guten Zwecken". Der Kreisjugendring Göppingen e.V. wird dieses Jahr zum 1. Mal die Aktion landkreisweit veranstalten. Weitere Infos unter: www.mitmachen-ehrensache.de
Der Kreisjugendring bekam am 15.6.2008 den Zuschlag für ein Projekt, dass in Göppingen die Beteiligungsmöglichkeiten von Jugendlichen untersuchen, dokumentieren und Verbesserungsvorschläge diesbezüglich machen soll. Am vergangenen Montag war das erste Treffen des Projektbeirates..... Alle weiteren Infos zu diesem ersten Treffen als auch die Projektbeschreibung und der Zeitplan können hier nachgelesen werden: Zielsetzungen_Ablauf_web.pdf (52.86 KB) PM-Projektstart_16.7.2008.pdf (97.35 KB)
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 17.6.2008:
Teilnehmer aus vier Jugendhäusern - Nicht nur für die Küche, auch fürs Leben etwas gelernt
Unter dem Motto "Mann, bleib gesund!" stand ein "Kochduell für Jungs", das sich jetzt die Vertreter von vier Jugendtreffs aus dem Landkreis lieferten. Alle erwiesen sich als höchst talentiert - und erfinderisch.
In der Reihe "Mann, bleib gesund" der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit im Landkreis Göppingen, veranstaltete der Arbeitskreis Jungenpädagogik Göppingen in Zusammenarbeit mit der Firma EMAG in Salach am vergangenen Freitag ein Sicherheitsprojekt.
Bei dem Sicherheitsprojekt in der EMAG, welches über einen ganzen Arbeitstag ging, lernten 15 Auszubildende viel neues zum Thema Sicherheit.
Nach einer wunderschönen Durchführung ist nun das Spielmobilprojekt des Kreisjugendring Göppingen e.V. erfolgreich zu Ende gegangen. Im Rahmen der Freistil 08 Kinderkulturtage in Eislingen haben wir das Spielmobilprojekt mit einer Filmdokumentation der Spielmobileinsätze und einer großen Landkreis Göppingen Karte, die unsere verschieden Einsatzorte aufzeigte, verabschiedet.
Erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer.
Der Arbeitskreis Jungenpädagogik Göppingen, in Zusammenarbeit mit dem Schulamt, führte am 16.4.2008 im Landratsamt in Göppingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel "Arbeiten mit Jungen im Unterricht" für Lehrer und Lehrerinnen durch. Jungen bekommen seit der Industrialisierung nicht mehr so die Rollenvorbilder von Vätern, wie es diese ehemals in Großfamilien gab. Wenige männliche Erzieher in den Kindergärten und ebenso in den Grundschulen können da kaum konkurrieren. Väter werden bis zum 10. Lebensjahr nur tendenziell wahrgenommen. Orientierung findet zumeist anderswo statt. Dennoch gibt es auch heute viele Väter, die sich sehr liebevoll um ihren Nachwuchs kümmern.
Anbei die Ausschreibung der LAG-Jungenarbeit Baden-Württemberg e.V. zum Fachtag "Böse JUNGS! Sind Jungen schlechte Menschen?" im Tagungshaus der Telekom Stuttgart am 1. April 2008. Weitere Infos hier: fachtag lagj BoeseJungs1-4-2008.pdf (582.35 KB)
Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) vom 29.10.2007:
Der Arbeitskreis Jungenpädagogik Göppingen, führte in Zusammenarbeit mit dem Schulamt, in der Uhland-Realschule eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel "Arbeiten mit Jungen im Unterricht" für Lehrer durch. Jungen bekommen seit der Industrialisierung nicht mehr so die Rollenvorbilder von Vätern, wie es diese ehemals in Großfamilien gab. Wenige männliche Erzieher in den Kindergärten und ebenso in der Grundschule können da kaum konkurrieren. Väter werden bis zum 10. Lebensjahr nur tendenziell wahrgenommen. Orientierung findet zumeist anderswo statt. Dennoch gibt es auch heute viele Väter, die sich sehr liebevoll um ihren Nachwuchs kümmern. Frank Heinike von pro familia referierte über die Identitätssuche und Sexualentwicklung der Jungen und lieferte praktische Methodenbeispiele für den Schulunterricht. Roberto Cabriolu, Kampfkunstlehrer der Kampfkunst und Gesundheitsschule Geislingen & Reichenbach, stellte praktische Übungen zur Persönlichkeitsstärkung, Eskalation und Deeskalation vor und lieferte hautnahe Eindrücke von Grenzen setzen. Thomas Franz vom Kreisjugendring brachte abschließend für alle das bei dieser Fortbildung Erlernte zur Diskussion. Wichtig war dabei die Überprüfung auf die Übertragbarkeit für den Schulalltag. Die Leitung bei der Fortbildung hatte Joachim Kozlowski vom Kreisjugendamt.
Die AGG (Arbeitsgemeinschaft Gesundheit) führt im kommenden Jahr eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Jungen - Männer - Gesundheitsförderung" durch. Stattfinden sollen landkreisweit Veranstaltungen zu diesen Themenkomplexen vom 01.03.2008 bis zum 15.11.2008. Wir vom Arbeitskreis Jungenpädagogik wollen uns hierbei auch gerne beteiligen.
Artikel vom 15.05.2007 aus der Südwest-Presse (SWP):
Wilder Ansturm auf eine Rarität
Erzieher und Lehrer packen manches anders an - Ruf nach besserer Bezahlung
In Kindergärten und Grundschulen wünscht man sich mehr Männer: Nicht nur, weil sie so gut Fußball spielen, bauen und herumtoben können. Was Kinder in dieser weiblich dominierten Welt vor allem brauchen, ist das männliche Vorbild - mit Ecken und Kanten.
Er war groß, hager und eine kleine Sensation: der Vertretungslehrer, der einzige Mann an der Schule. "In jeder Pause", erzählt Rektorin Gudrun Korte, "bestürmten ihn die Kinder, hingen an ihm, kletterten auf ihm herum. Alle wollten seine Aufmerksamkeit, seine Zuwendung, sein Lob."
Niemals vorher hatte es einen solchen Ansturm auf eine AG gegeben: Werken
- das hieß hämmern, sägen, hobeln, Stelzen bauen. Als der Vertretungslehrer nach einem halben Jahr wieder gehen musste, war der Abschiedsschmerz groß. Alle, auch die Rektorin, hätten ihn gern behalten.
Artikel vom 15.05.2007 aus der Südwast-Presse (SWP):
Freiraum für Freunde und Abenteuer
Aus kleinen Buben werden Männer - und oft auch Väter. Eltern können für einen guten Start sorgen. Experten sagen, was man tun und was man besser lassen sollte.
Mütter sollten als selbstbewusste Frauen auftreten. Denn für die Söhne ist es wichtig zu sehen, dass die Mütter auch eigene Lebensvorstellungen und Pläne haben.
Einer der Hauptfehler von Müttern in der Erziehung besteht darin, dass sie sowohl den Jungen als auch den Vätern zu wenig zutrauen. "Halten Sie Ihre Angst im Zaum", raten Erziehungsexperten. Söhne sollten nicht umklammert, sondern losgelassen werden. Für sie ist es wichtig, rechtzeitig ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Väter wiederum, auch das akzeptieren überfürsorgliche Mütter schwer, sind durchaus in der Lage, ihre Kinder zu versorgen und zu erziehen. Nur machen sie es anders.
Artikel vom 15.05.2007 aus der Südwest-Presse (SWP):
Der "Auseinanderbauer" ist kein Zerstörer, sondern neugierig
Jungen gelten in Kindergarten und Schule häufig als das problematische Geschlecht - als undiszipliniert und wild. Mädchen fügen sich hingegen besser ein. Doch in vielen Fällen ist die Bewertung des Jungen-Verhaltens eine Frage positiver oder negativer Sichtweise.
Darauf verweisen die Erziehungsexperten Alexander Bentheim und Monika Murphy-Witt und nennen einige Beispiele: Wenn Jungen "Draufgänger und Gefahrensucher" sind, so lässt sich das als unvernünftig werten. Man kann es aber auch anerkennend als risikobereit einschätzen.
Machen Buben als "Raufbolde" von sich reden, sagen viele Erwachsene, sie seien frech und aggressiv. Dieser Wesenszug lässt sich unter positiven Vorzeichen aber auch als konkurrenzfähig beschreiben - eine Eigenschaft, die vor allem von Männern später häufig erwartet wird.
Oft betätigen sich Jungen als "Kaputtmacher und Auseinanderbauer". Die Umwelt nimmt dies meist als zerstörerisch wahr. Dahinter steckt aber, positiv gesehen, eine gehörige Portion Neugier. Das "Tobemonster" wiederum ist Eltern, Erzieherinnen und Lehrern als Nervensäge bestens bekannt. Man kann ein solches Verhalten aber auch als kraftvoll ansehen.
Ebenso ist es mit den "Störenfrieden" - hier schwankt die Bewertung zwischen rücksichtslos und erfrischend lebhaft.
Artikel vom 15.05.2007 aus der Südwest-Presse (SWP):
In den vergangenen Jahrzehnten stand die Mädchenförderung im Mittelpunkt.
Inzwischen sind die Buben ins Hintertreffen geraten: Mit 56 Prozent stellen sie in den Hauptschulen die Mehrheit, im Gymnasium haben die Mädchen mit 53 Prozent die Nase vorn.
Die Schwächen der Buben werden bereits bei der Einschulung sichtbar: 7,2 Prozent werden zurückgestellt, aber nur 4,1 Prozent der Mädchen. Bei der vorzeitigen Einschulung wiederum sind die Mädchen den Buben voraus.
Und: Jungen bleiben häufiger sitzen. In der Hauptschule sind es 3,2 Prozent (Mädchen 2 Prozent), in der Realschule 5,1 (3,4) und im Gymnasium 3,6 Prozent (2,2).
Schon für kleine Kinder sind Väter wichtig, sagt der Buchautor und Soziologe Rainer Neutzling. Durch sie werden Kinder weltoffener und mutiger. Für Jungen ist der Vater das Geschlechtsvorbild. Männer wiederum können mit ihren Kindern eine einzigartige Liebe erleben.
Fangen wir am Anfang an: Säuglinge, so eine gängige Meinung, brauchen Väter kaum. In der ersten Zeit reicht die Mutter vollkommen.
RAINER NEUTZLING: Väter sind vom ersten Tag an wichtig für ein Kind. Sie können es halten, wickeln, ihm sehr nahe sein. Das sind erste ganz wichtige körperliche und seelische Erfahrungen für das Kind.
Wie profitiert ein Kleinkind von seinem Vater?
NEUTZLING: Die ersten drei Lebensjahre sind die prägendsten, deshalb ist ein anwesender und gefühlvoller Vater in dieser Zeit besonders wichtig.
Das Kind erfährt durch ihn, dass es eine zweite Person im Leben gibt, die es liebt und beschützt. Kinder werden dadurch weltoffener und mutiger.
Auch kann sich ihr Einfühlungsvermögen besser entwickeln, weil sie verschiedene Beziehungen erleben. Außerdem ist der Vater wichtig als das andere Geschlecht: Er fühlt sich ganz anders an als die Mutter, er ist meistens größer, kräftiger und kratziger. Er riecht auch anders.
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung - Ausgabe Kreis Göppingen, Dienstag,
21. Februar 2006
SÜSSEN. Im Landkreis Göppingen haben mehrere Organisationen den Arbeitskreis Jungenpädagogik gegründet. Im Jugendhaus Süßen referierte Reiner Bocka von der Akademie der Jugendarbeit Baden-Württemberg über das Thema. Andreas Pflüger sprach mit dem 40-Jährigen.
Herr Bocka, die Veranstaltung in Süßen hatte den Titel "Warum eigentlich Jungenarbeit?". Können Sie diese Frage in zwei Sätzen beantworten?
In unserer Gesellschaft ist dies insbesondere aus zwei Gründen wichtig: Erstens sind in der Kindererziehung und in den ersten Jahren der Schulzeit Männer als Bezugspersonen völlig unterrepräsentiert. Zweitens wachsen die Jungen in Deutschland in kulturell sehr unterschiedlichen Traditionen auf. Hier muss ein Austausch stattfinden, damit die Jungen lernen, mit den verschiedenen kulturellen Anforderungen an ihre Männerrolle klarzukommen.
Artikel aus der Stuttgarter Zeitung - Ausgabe Kreis Göppingen, Dienstag,
21. Februar 2006
Ein Arbeitskreis will Buben in einem vor Mädchen geschützten Raum bei der Identitätssuche helfen
GÖPPINGEN. Was macht eigentlich einen richtigen Mann aus? Das erforschen zurzeit die Mitglieder des Arbeitskreises Jungenarbeit. Das kreisweite Bündnis von haupt- und ehrenamtlichen Jugendarbeitern will Hilfestellung bei der Mannwerdung bieten.
Artikel vom 28.01.2006 aus der Göppinger Zeitung (NWZ):
Ein Arbeitskreis kümmert sich jetzt auch um Jungenpädagogik
Hilfe bei der Suche nach der eigenen männlichen Identität
Der Arbeitskreis Jungenpädagogik trifft sich regelmäßig mit seinen Kooperationspartnern. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinsame Projekte zu entwerfen und umzusetzen und die Einrichtungen miteinander zu vernetzen. Die Koordination hat Joachim Kozlowski vom Kreisjugendamt.
Väter und Kinder ab 5 Jahren kochen, brutzeln, backen und mixen zusammen. Sie zaubern leckere und lustige Gerichte, mit denen sie zu Hause Freunde und Gäste überraschen können. Gerne kochen wir auch eure Lieblingsspeisen und stellen ein Kochprogramm nach euren Wünschen zusammen.
Lebensmittelkosten werden umgelegt.
Jungen lassen sich leichter provozieren und sind häufiger in eine gewalttätige Auseinandersetzung verwickelt als Mädchen.
Anhand von Rollenspielen wird das richtige Verhalten in schwierigen Situationen geübt. Es wird erlernt, mit der eigenen Angst umzugehen und Grenzen zu setzen.
Was ist zu tun, dass es nicht zu einer Eskalierung von Gewalt kommt? Wie kann ich mich bei einem körperlichen Angriff verteidigen? Ziel ist, mit Selbstbewusstsein und körperlichem Bei-Sich-Sein zu entspannter Gelassenheit in schwierigen Situationen zu kommen.
Bettina Jansen-Schulz/ Conni Kastel
Forschung, Praxis und Perspektiven für die Grundschule
Das Buch wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die nach innovativen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung mit Neuen Medien suchen, und die eine individuelle Förderung von Mädchen- und Jungenkompetenz im Umgang mit den Neuen Medien anstreben.
Melitta Walter
Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung
Vieles hat sich verändert in den letzten Jahrzehnten. Doch noch immer sind sie überraschend eng: Geschlechterrollen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer.
In diesem Buch finden Sie sensible und praktikable Impulse für eine Erziehungskultur, die die Interessen und die Lebensrealitäten von Mädchen und Jungen gleichermaßen berücksichtigt.
Herausgegeben vom Kösel-Verlag GmbH & Co., München
ISBN: 3-466-30689-2
Preis: 15,95 €