Am Freitag, den 18. September 2009 findet die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland statt: Die U18-Wahl, bei der alle Menschen unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben können. Die U18-Wahl wird vom Aufbau her analog zur neun Tage später folgenden „echten“ Bundestagswahl organisiert.
Auch im Landkreis Göppingen werden mindestens neun offizielle Wahllokale eingerichtet, in denen die jungen Menschen ihre Stimme(n) abgeben dürfen.
Nachdem der Jugendgemeinderat Göppingen schon im Vorfeld beim Göppinger Stadtfest zur Urne gebeten hat, öffnen am kommenden Freitag dann folgende Wahllokale:
Das Jugendhaus Maikäferhäusle in Geislingen (12.30 – 17.00 Uhr), der Kinder- und Jugendtreff K-City in Kuchen (9.00 - 12.00 Uhr / 14.00 – 18.00 Uhr), das Jugendhaus in Boll (10.00 – 18.00 Uhr) sowie der Jugendgemeinderat Geislingen in Kooperation mit der Tegelbergschule, der Lindenschule, dem Helfensteingymnasium (wählt bereits am Donnerstag) und dem Berufsschulzentrum, die alle ihre SchülerInnen jeweils während der Schulzeiten zur Wahl bitten.
Die Kinder und Jugendlichen bekommen im Wahllokal einen Stimmzettel für ihren Wahlkreis ausgehändigt, suchen eine Wahlkabine auf, kreuzen Erst- und Zweitstimme an und werfen den Stimmzettel in eine Wahlurne.
Die Wahllokale schließen genau wie bei den Bundestagswahlen spätestens um 18 Uhr. Die Auszählung der Stimmzettel erfolgt öffentlich und durch die jungen Menschen selbst. Die Ergebnisse werden an eine Wahlzentrale übermittelt. Im Internet werden ab 18 Uhr die ersten Hochrechnungen und gegen 22 Uhr das Endergebnis veröffentlicht.
Als zentrale U-18 Wahlveranstaltung findet im Jugendhaus Boll am Abend eine Wahlparty mit der Band Ice-Bergs statt. Auf einer Großleinwand werden hier live die aktuellen Hochrechnungen bekannt gegeben.
Begleitet wird die Aktion durch ein Team des Kreisjugendrings, welches im Laufe des Tages alle Wahllokale besuchen wird um bei Problemen zu unterstützen und die Aktion in Wort und Bild zu dokumentieren.
Die U18-Wahl bringt junge Menschen untereinander und mit ihren Bezugspersonen über Politik ins Gespräch. Durch das jetzt geweckte Interesse der Kinder und Jugendlichen an Politik bieten sich für die pädagogischen Institutionen Gelegenheiten, ihren Auftrag „Politische Bildung“ durch weiterführende Projekte umzusetzen. Darüber hinaus hat U18 durch die große Zahl der WählerInnen in besonderem Maße das Potential auch nach Durchführung der Wahl Jugendliche und PolitikerInnen miteinander ins Gespräch zu bringen. Die U18-WählerInnen sind zum größten Teil bei den nächsten Bundestagswahlen wahlberechtigt.
Weitere Infos über die U18-Wahl findet ihr im Internet unter http://www.u18.org
U18 ist die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland.
Ihr Ziel ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politikerinnen und Politikern zu hinterfragen. Im Vordergrund steht dabei, dass Kinder und Jugendliche ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren lernen, selbst Antworten auf politische Fragen finden – und aktiv ihre eigene Lebenswelt mitgestalten.
Höhepunkt des Jugendwahlprojektes U18 ist die U18-Wahl am 18.09.2009, bei der alle Menschen unter 18 Jahren ihre Stimme abgeben können. Die U18-Wahl ist analog zur neun Tage später folgenden, echten Bundestagswahl organisiert.
Hamburg, 25. Juni 2009 – Das Internet etabliert sich zunehmend als führende Informationsquelle für politische Themen und Inhalte. Unter Jungwählern und politisch interessierten Jugendlichen hat das World Wide Web die klassischen Kanäle Zeitungen und Fernsehen bereits überholt: Mehr als 60 Prozent der Deutschen unter 30 Jahren informieren sich „häufig“ bis „sehr häufig“ per Internet über das politische Geschehen. Nur 48 Prozent der unter 30-Jährigen greift dafür regelmäßig zu einer Zeitung. Und selbst im Fernsehen – Deutschlands beliebtestem Medium noch vor Radio und Tageszeitungen – konsumieren die nach 1979 Geborenen eher andere Inhalte. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung der UMC University of Management and Communication Potsdam im Auftrag von Google Deutschland.
Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände Baden-Württembergs - LJR unterstützt
landesweite Initiative
Die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg, der Landesfrauenrat Baden-Württemberg, der Landesfamilienrat
Baden-Württemberg, die Landjugend Württemberg-Baden, das Diakonische Werk Württemberg, der Landesjugendring Baden-Württemberg, die
Evangelischen Frauen in Württemberg und der Landesseniorenrat Baden-Württemberg unterstützen die von Bundesfamilienministerin Ursula von
der Leyen auf den Weg gebrachte Initiative. Zum 10. Februar, dem "Safer Internet Day 2009", fordert das landesweite Bündnis in Baden-Württemberg
mit Nachdruck, den Zugriff auf Internetseiten mit Kinderpornograhpie gesetzlich zu unterbinden.
Erfolgreich in der Kommunalpolitik und bei der Kommunalwahl!
Am 7. Juni 2009 ist es wieder soweit. Viele tausend Menschen in Baden-Württemberg werden für die Kommunalwahlen kandidieren und ein Teil von ihnen wird kommunalpolitische Verantwortung übernehmen. Wenn Sie sich für Kommunalpolitik interessieren und bei der Kommunalwahl 2009 kandidieren möchten, können Sie sich zu unserem E-Learning-Kurs "Kommunal Online" anmelden. In fünf Wochen vermittelt er praxisnah das grundlegende "Know-how" für ein kommunalpolitisches Engagement. http://www.lpb-bw.de/elearning/kommunal/kommunal.php
Verwaltungsstrukturreform Weiterentwicklungsgesetz (VRWG) hat auch Auswirkungen für die Jugendarbeit LJR hat Stellungnahme zum VRWG abgegeben und kritisiert die Öffnungsregelung für das Beschlussrecht der Jugendhilfeausschüsse.
Am 19. Mai 2008 hat Bundessozialminister Olaf Scholz die Ergebnisse aus dem Entwurf des aktuellen Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung vorgestellt.
Wollen Jugendliche in Zukunft früher wählen? Welche Zukunftsperspektiven sehen Jugendliche? Wie wirkt sich der demographische Wandel auf die Interessenvertretung von Jugendlichen aus? Hierzu findest Du 10 Fragen im Jugendnetz Baden-Württemberg, die Du alleine, aber auch mit Deiner Clique, Deiner Jugendgruppe oder im Computertreff im Jugendhaus beantworten kannst.
Auch in diesem Jahr wirbt Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL, Ehrenamtsbeauftragter der Landesregierung, für den zum achtzehnten Mal in Baden-Württemberg eingerichteten "Heißen Draht" zum Ehrenamt.
Herr Wacker steht am Mittwoch, 5.12.2007, von 16.30 bis 18.30 Uhr zu Fragen aus allen Bereichen ehrenamtlicher Tätigkeit zur Verfügung. Er bittet die Bürgerinnen und Bürger, diese Möglichkeit für kompetente Antworten aus erster Hand zu nutzen. Herr Staatssekretär Wacker MdL ist per Telefon zum Ortstarif zu erreichen. Die Rufnummer: 0180 - 267 27 30.
Wenn Ihr Ärger habt, Euch über das neue Sonderurlaubsgesetz austauschen wollt, wenn ihr sonst etwas Fragen wollt, dann merkt Euch diesen Termin schon mal vor.
In jedem von uns steckt ein Konsument! Interessiert uns an der Supermarktkasse noch, wo die oft sehr günstigen Waren herkommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden? TransFair und dieGesellschafter.de suchen neue und spannende Ideen für mehr Aufmerksamkeit beim Einkauf ohne den "erhobenen Zeigefinger". Gesucht werden Anzeigenmotive mit passendem "Slogan", die zum Nachdenken über das eigene Einkaufsverhalten anregen und den Druck auf den Handel erhöhen, fair gehandelte Produkte in das Sortiment aufzunehmen.
Der Wettbewerb steht allen Interessierten offen. Es können Einzel- oder Gruppenarbeiten eingereicht werden. Die Gewinner werden zu einem Kreativ-Workshop in eine Berliner Werbeagentur eingeladen, um ihre Motive auszuarbeiten. Die fertigen Motive werden dann im Internet und in den Printmedien von dieGesellschafter.de publiziert. Einsendeschluss ist der 31. März 2008.
Die Landesregierung praktiziert den Kniefall vor der Wirtschaft Landesjugendring kritisiert geplante Änderung beim Sonderurlaub fürs Ehrenamt. Pressemeldung des LJR vom 11. Oktober 2007
Die Arbeitsgruppe Scientology der Innenbehörde warnt aus aktuellem Anlass vor der so genannten "Foundation for a Drug-Free World". Diese so genannte "Foundation" hat an Hamburger Jugendeinrichtungen "Aufklärungs- und Informationsschriften über Drogen" versandt.
Außer dem Namen "Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit" taugt so gut wie nichts an diesem Gesetzentwurf und es wäre für die Jugendorganisationen besser, auf eine Novellierung komplett zu verzichten. Auf diesen kurzen Nenner kam der Vorstand des Landesjugendrings in seiner gestrigen Beratung.
Bertelsmann Stiftung: Mitwirkungsmöglichkeiten in Schulen und Kommunen müssen verbessert werden
Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von der Politik enttäuscht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann Stiftung, bei der über 12.000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren nach ihren Mitwirkungsmöglichkeiten und politischen Einstellungen befragt wurden. Der Studie zufolge sind mehr als die Hälfte (52,5 Prozent) der Kinder und Jugendlichen mit der Politik unzufrieden oder sehr unzufrieden. Mehr als zwei Drittel der Befragten (68,5 Prozent) gaben an, von den Politikern nicht ernst genommen zu werden. Dennoch würden sich 78 Prozent der jungen Menschen bei besseren Bedingungen stärker engagieren.
Speziell für Erst- und Jungwähler ist eine jugendgerechte, überparteiliche Broschüre mit dem Titel "Deine Stimme zählt" entworfen worden. Sie enthält allgemeine Informationen zu den Bundestagswahlen, Kontakt- und Internetadressen der Parteien und Vorstellungen der Bundestagskandidaten des Wahlkreises Göppingen. Die Broschüre wird in den nächsten Tagen an unsere Mitgliedsverbände versandt werden.
Am 2. August ist die Seite www.wahl.de an den Start gegangen. Dort findet man unter dem Verweis "Kandidatensuche" die Listen der Parteien und die jeweiligen Direktkandidaten bzw. -kandidatinnen für alle Wahlkreise und einiges mehr.
Welche Regelungen schreibt das Wahlrecht vor? Wie sieht die Vorbereitung und die Durchführung einer Bundestagswahl oder einer Europawahl im einzelnen aus? Wann hat welche Partei wie abgeschnitten? Dies alles sind Fragen, die sich im Zusammenhang mit Bundestags- und Europawahlen stellen. Informationen hierzu gibt es als Broschüre vom Bundeswahlleiter. Einfach hier anklicken!
Der Bundestag ist aufgelöst und der Wahltermin steht fest. Es ist der 18.09.2005, genau eine Woche nach den Sommerferien in Baden-Württemberg. Im Vorfeld hat sich der Vorstand Gedanken gemacht, in wie weit sich der KJR in die anstehenden Wahlen mit einbringen kann. Der KJR wird einen Wahlaufruf starten. Wir haben Plakate an alle unsere Mitglieder und die Jugendhäuser im Landkreis versandt. Wir bitten Euch diese aufzuhängen und offensiv für eine Beteiligung an der Bundestagswahl zu werben.
Am Anfang des Schuljahres werden wir noch gemeinsam mit dem SJR-Geislingen und Göppingen und dem Jugendgemeinderat Geislingen eine Erstwählerbroschüre herausgeben.
Ab sofort können die an Forderungen des Deutschen Bundesjugendring zur Wahl des 16. Deutschen Bundestages auch auf deren Homepage nachgelesen werden. Die einzelnen Kapitel sind über das Menü Bundestagswahl zu erreichen. Auf der Startseite wird jede Woche ein anderes Themenfeld vorgestellt und auf das Weiterlesen Lust gemacht.
Die neue Expertise geht davon aus, dass der Ausbau der Kinderbetreuung sowohl für die Volkswirtschaft als auch für die einzelnen Gebietskörperschaften positive Auswirkungen haben wird. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Bundesländer die im Zusammenhang mit Hartz IV geplanten Entlastungen durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe in vollem Umfang an die Gemeinden weitergeben. Das Gutachten empfiehlt den Ländern, diese Mittel im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs als zweckgebundene Zahlungen an die Gemeinden weiterzuleiten. Grundsätzlich sollte darüber nachgedacht werden, ob und inwieweit Kindererziehung und Kinderbetreuung stärker im kommunalen Finanzausgleich berücksichtigt werden können.