| Streit um Stundensatz: Landrat bleibt hart |
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| Arbeit im Jugendhilfeausschuss | |||
| Freitag, 17. März 2006 um 11:43 Uhr | |||
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Artikel aus der Göppinger Zeitung (NWZ) und Geislinger Zeitung vom 14.03.2006: JUGENDHILFE / Kreis will weniger bezahlen Streit um Stundensatz: Landrat bleibt hart Es bleibt dabei: Der Kreis will den freien Trägern für ihre Arbeit in der Ganz zugeschlagen hat Landrat Franz Weber die Tür noch nicht, doch der Spalt, den er offen ließ, ist nur winzig: An dem vom Kreis den freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe angebotenen Stundensatz von 43,36 Euro sei nicht mehr zu rütteln - wohl aber am Zeitpunkt der Kürzung. Weber gestern vor dem Jugendhilfeausschuss: "Da müssten aber die freien Träger auf uns zukommen." Nach dem aktuellen Stand ist vorgesehen, den bisherigen Stundensatz von 50,76 Euro ab 1. April auf 43,36 Euro zu reduzieren. Zwar stand die neue Regelung gestern auf der Tagesordnung des Ausschusses, doch Weber machte gleich zu Beginn deutlich, dass es sich bei der Festsetzung des Vergütungssatzes um "ein Geschäft der laufenden Verwaltung handelt", gleichwohl wurde über zwei Stunden lang heftig diskutiert. Mit Engelszungen versuchte Ulrike Haas (Grüne) für einen höheren Stundensatz zu werben, befürchtete Qualitätsverlust, verwies auf unvermeidliche Entlassungen bei freien Trägern: "Wir marschieren in die falsche Richtung." "Wir wollen nicht auf die noch niedrigeren Sätze von privaten Anbietern runtergehen", so versicherte der Landrat. Und: "Wir haben bisher mit den Freien immer gut zusammen gearbeitet." Niemand, so fügte Hans Wimmer (CDU) an, wolle die Kooperation mit den freien Träger aufkündigen. Im Gegenteil, so Sozialdezernent Hans-Peter Gramlich: "Wir sind an einer guten Zusammenarbeit auch künftig interessiert." Gleichwohl droht er in einem Brief an die Freien unverhohlen, "dass andere Leistungserbringer ganz erheblich unter dem von uns vorgeschlagenen Vergütungssatz liegen und wir auf Dauer diese Diskrepanz nicht außer Acht lassen können". Qualität sei nur mit Fachkräften zu bekommen, ist sich Friederike Kapphan Den Wunsch nach neuen Verhandlungen brachte Elke Looft, Geschäftsführerin des Zusammenschlusses der freien Träger, vor. Doch "nur über einen Zeitkorridor, aber nicht über einen höheren Stundensatz" könne geredet werden, blieb der Landrat hart.
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Jugendhilfeausschuss 






