| Amt kürzt im Alleingang |
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| Arbeit im Jugendhilfeausschuss | |||
| Donnerstag, 29. September 2005 um 15:35 Uhr | |||
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Artikel aus der Geislinger Zeitun vom 29.09.2005: Amt kürzt im Alleingang Das Kreisjugendamt will bei bestimmten Formen der Jugendhilfe, den Trägern dauerhaft ein Viertel weniger bezahlen. Nach Ansicht von Kreisjugendamtsleiter Lothar Hilger seien zu viele Stunden für die Vor- und Nachbereitung abgerechnet worden. Dies teilte Hilger den freien Trägern in der Urlaubszeit per Brief mit und verhängte sofortigen Sparkurs. Die Vertreter der freien Träger fühlten sich übergangen. Jüngst warfen sie der Verwaltung und Landrat Franz Weber im Jugendhilfeausschuss vor, bestehende Verträge einseitig zu kündigen. "Hier handelt es sich um allgemeine Leistungsvereinbarungen, die kann man nicht einfach so kündigen", empörte sich Gerhard Rademacher vom Diakonischen Werk. Nun müssten Leistungen ersatzlos gestrichen werden. "Das ist, als bekommt man beim Händler Reifen draufgemacht, aber nicht mehr aufgepumpt", redete sich der Vertreter in Rage. Rademacher beantragte, die Angelegenheit kurzfristig auf die Tagesordnung zu nehmen. Der Landrat lehnte ab und verwies auf die Frist. SPD-Kreisrätin Friederike Kapphan forderte, die Kürzung sofort auszusetzen. Weber sagte lediglich zu, den Vorgang "ohne schuldhaftes Zögern zu prüfen." Offenbar waren weder er noch Sozialdezernent Hans-Peter Gramlich in den Vorgang involviert. Am 19. Oktober soll nun gemeinsam mit den freien Trägern darüber verhandelt werden.
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Jugendhilfeausschuss 






